• 21.01.2011, 15:53:23
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Ärztekammer fordert Gespräche mit KAV ein

Patienten nicht verunsichern, aber informieren

Wien (OTS) - "Es geht nicht um eine allgemeine Verweigerung einer
Modernisierung der Betriebsabläufe in den Krankenanstalten, sondern
um eine gelebte Transparenz", stellte der Obmann der Kurie
angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien Thomas
Szekeres Freitag am Rande der Klausur der Kurie angestellte Ärzte in
Wien fest und reagierte darauf auf eine Aussendung des
Generaldirektors des Krankenanstaltenverbunds Wilhelm Marhold.

Natürlich würden Spitalsmitarbeiter unter suboptimalen
Arbeitsabläufen leiden. Aber Einsparungen von 1 Prozent im
Personalbereich und die damit verbundenen Personalkürzungen als
Modernisierungsschub zu bezeichnen, liege "weit von der Realität
entfernt", reagiert Szekeres überrascht. Tatsache sei, dass bereits
jetzt die Mitarbeiterdecke viel zu dünn sei und schon heute etwa 30
Turnusärztestellen gestrichen wurden. "Es kann nicht sein, dass hier
völlig ohne Konzept und ohne mit den Ärztevertretern zu sprechen
wahllos Sparziele ausgegeben werden, die sich letztendlich auf die
Patientenbetreuung nachteilig auswirken werden", zeigt sich der
Vizepräsident erstaunt.

"Wir fordern den KAV und die Politik auf, das gesamte Konzept der
geplanten Einsparungen offen auf den Tisch zu legen und Transparenz
zu ermöglichen, damit wir konstruktiv in einen Dialog eintreten
können, um für unsere Patienten und das Spitalspersonal den
bestmöglichen Weg in die Zukunft zu finden", schloss Szekeres.

Rückfragehinweis:
Ärztekammer für Wien
Mag. Kathrin McEwen
Tel.: (++43-1)51501 - 1224, 0664/3468309
mailto:[email protected]
http://www.aekwien.at

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