Ärztekammer fordert Gespräche mit KAV ein

Patienten nicht verunsichern, aber informieren

Wien (OTS) - "Es geht nicht um eine allgemeine Verweigerung einer Modernisierung der Betriebsabläufe in den Krankenanstalten, sondern um eine gelebte Transparenz", stellte der Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien Thomas Szekeres Freitag am Rande der Klausur der Kurie angestellte Ärzte in Wien fest und reagierte darauf auf eine Aussendung des Generaldirektors des Krankenanstaltenverbunds Wilhelm Marhold.

Natürlich würden Spitalsmitarbeiter unter suboptimalen Arbeitsabläufen leiden. Aber Einsparungen von 1 Prozent im Personalbereich und die damit verbundenen Personalkürzungen als Modernisierungsschub zu bezeichnen, liege "weit von der Realität entfernt", reagiert Szekeres überrascht. Tatsache sei, dass bereits jetzt die Mitarbeiterdecke viel zu dünn sei und schon heute etwa 30 Turnusärztestellen gestrichen wurden. "Es kann nicht sein, dass hier völlig ohne Konzept und ohne mit den Ärztevertretern zu sprechen wahllos Sparziele ausgegeben werden, die sich letztendlich auf die Patientenbetreuung nachteilig auswirken werden", zeigt sich der Vizepräsident erstaunt.

"Wir fordern den KAV und die Politik auf, das gesamte Konzept der geplanten Einsparungen offen auf den Tisch zu legen und Transparenz zu ermöglichen, damit wir konstruktiv in einen Dialog eintreten können, um für unsere Patienten und das Spitalspersonal den bestmöglichen Weg in die Zukunft zu finden", schloss Szekeres.

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