Amon zu SP-Mayer: ÖVP tritt seit langem für verpflichtenden Ethikunterricht ein

ÖVP-Bildungssprecher: Experten-Terminprobleme machten Neustart der Terminsuche für die Enquete erforderlich

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Absolutes Unverständnis zeigte heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA zu den Aussagen von SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer über die ÖVP. Die Volkspartei tritt bereits seit langem für den Ethikunterricht ein und war Motor der Planung der Enquete. Allerdings hatten für den Erfolg der Enquete maßgebliche Experten zu den von den Fraktionen ins Auge gefassten Terminen keine Zeit. Daher wurde vorgeschlagen, einen neuen Termin zu suchen, erläuterte der ÖVP-Abgeordnete.

"Gerade der SPÖ-Bildungssprecher müsste wissen, dass die ÖVP seit langem dafür eintritt, dass jene Schülerinnen und Schüler, die ohne Bekenntnis sind oder sich vom Religionsunterricht abmelden, verpflichtend an einem Ethikunterricht teilnehmen sollen", so Amon.

"Hier die ÖVP als Verhinderer zu präsentieren ist völlig unglaubwürdig - noch dazu, wo zuletzt die SPÖ-Unterrichtsministerin Projekte des Ethikunterrichts budgetär zurückgestuft hat. Amon erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass im Budget 2011 die Einführung des Ethikunterrichts in der Sekundarstufe II - also der AHS-Oberstufe und den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen -gestrichen wurde, was 57 Millionen Euro Einsparungen bringe.

"Im Regierungsübereinkommen ist vorgesehen, dass die Details der Einführung eines Gegenstandes "Ethikunterricht" in der Sekundarstufe II, insbesondere die Frage nach dem Verhältnis zum Religionsunterricht, in einer parlamentarischen Enquete unter Einbeziehung der Kirchen und Religionsgemeinschaften zu prüfen sind. Statt hier eine Terminverschiebung für eine Enquete der ÖVP in die Schuhe schieben zu wollen, ist daher vielmehr die gemeinsame Erarbeitung einer Lösung notwendig. Bei diesem Thema geht es schließlich um eine wichtige Frage unserer Jugend, mit der wir uns eingehend auseinander setzen müssen", schloss der ÖVP-Bildungssprecher in Erwartung von Terminvorschlägen der SPÖ. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004