BZÖ-Huber an Wlodkowski: Nicht die EU sondern die ÖVP und die Landwirtschaftskammer lassen die Schweinebauern im Regen stehen

Huber: ÖVP ist die Existenz der heimischen Bauern egal und hat aus parteipolitischen Gründen Gesetzesantrag des BZÖ nicht zugestimmt

Wien (OTS) - "Jeder österreichische Schweinebauer hat seit Wochen gewusst, dass der Dioxinskandal auch negative Folgen für die eigene Landwirtschaft hat und hätte sich bundesweite Kontrollen von importiertem Schweinefleisch aus Deutschland erwartet. Dass sich heute der Präsident der österreichischen Landwirtschaftskammer und ÖVP Schwergewicht Wlodkowski hinstellt und mit halbherzigen und ideenlosen Forderungen an die EU und Appellen an die heimischen Konsumenten die Existenzen der österreichischen Schweinebauern retten will, ist nichts anderes als eine endgültige Bankrotterklärung der ÖVP-Landwirtschaftspolitik", kritisiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber.

Wlodkowski sollte anstatt die EU für die fallenden österreichischen Schweinepreise indirekt die Schuld in die Schuhe zu schieben den österreichischen Schweinebauern und Zwangsmitgliedern der Landwirtschaftskammer erklärten, warum die ÖVP in der gestrigen Plenarsitzung des Nationalrates einen Gesetzesantrag des BZÖ, dass sämtliche Schlachtschweine, die in den nächsten Wochen und Monaten aus Deutschland zum Zweck der Schlachtung und Weiterverarbeitung nach Österreich verbracht werden, auf Rückstände von Dioxin untersucht werden, aus parteipolitischen Gründen abgelehnt hat, verlangt Huber.

"Es sind Berlakovich, die Landwirtschaftskammer und die ÖVP, welche für die Vernichtung weiterer Existenzen heimischer Schweinebauern verantwortlich sind", so der BZÖ-Agrarsprecher.

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