Herzog zum Ethikunterricht: Verliert die Kirche den Glauben an sich selbst?

Ethikunterricht kann keine Alternative zum Religionsunterricht darstellen!

Wien, 21-01-2011 (OTS/fpd) - Ein zutiefst bedauerliches Einknicken vor Zeitgeistströmungen ist bei den kirchlichen Organisationen, wie etwa bei der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände Österreichs (AKV) und die Arbeitsgemeinschaft der Religionspädagogen feststellbar. Ein mögliches "Ja" katholischer Organisationen und der Kirche selbst zum Ethikunterricht wäre ein weiterer Meilenstein zum selbstbestimmten und freiwilligen Bedeutungsverlust der katholischen Kirche, so heute Landtagspräsident Johann Herzog in einer Reaktion.

Vor dem Hintergrund eines selbstbewussten und fordernden Islam nunmehr einen Schwenk in Richtung "Ethikunterricht" zu vollziehen, zeigen die kirchlichen Organisationen ein trauriges Bild einstürzenden Selbstbewusstseins, so Herzog.

Wie will eine Kirche mit solchen Vertretern den Menschen ein von diesen gewünschtes Leitbild bieten, wenn sie selbst in der Kernfrage "Religionsunterricht" auf die Verbreitung ihrer religiösen Lehre offensichtlich zu verzichten bereit ist? Diese Frage wurde von den Herrschaften leider nicht beantwortet, so Herzog abschließend. (Schluß)

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