Marhold: Brauchen Modernisierung der Betriebsabläufe in den Spitälern

Warnung vor Verunsicherung der PatientInnen

Wien (OTS) - "Wir brauchen einen weiteren kräftigen Modernisierungsschub in den Betriebsabläufen in unseren Krankenhäusern - mit dem Ziel der Effizienzsteigerung und der wirtschaftlichen Sicherung", erklärte der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes, Dr. Wilhelm Marhold, am Freitag. "Dieser Modernisierungsschub wird auch vom übergroßen Teil der SpitalsmitarbeiterInnen gewünscht und als sinnvoll betrachtet, nicht zuletzt weil er für die MitarbeiterInnen selbst in modernen Dienstzeitformen Vorteile bringen kann", führte Marhold aus, der darauf verwies, dass MitarbeiterInnen unter suboptimalen Arbeitsabläufen leiden. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Krepler, Ärztlicher Direktor des AKH Wien, hielt fest, dass das AKH ein positves Beispiel in der Modernisierung von Abläufen ist. Bereits im Jahr 2009 sei es gelungen, eine Gesamtzertifizierung des AKH Wien nach der internationalen Norm ISO 9001:2008 zu erreichen.

Derzeit finden mittelfristig anberaumte Verhandlungen mit der Personalvertretung statt. Ziel ist es, im Frühjahr 2011 zu einem gesamten Personalpaket zu kommen. Als "völlig entbehrlich" bezeichnete Marhold das Anheizen einer öffentlichen Debatte mit der Gefahr der Verunsicherung der PatientInnen.

"Im Vergleich von Benchmarks hat der KAV durch Prozessverbesserungen die Chance, den Personalaufwand um einen bei etwa 20 Prozentpunkten liegenden Wert zu optimieren, ohne dadurch die Qualität oder die hervorragenden Leistungen unserer MitarbeiterInnen zu verändern", ergänzte KAV-Generaldirektor-Stellvertreter, Dr. Maximilian Koblmüller, abschließend.

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