Hundstorfer zum Jahr der Freiwilligen: 43 Prozent der Österreicher engagieren sich ehrenamtlich

Häupl: Man kann den freiwilligen Helfern gar nicht genug danken

Wien (OTS/SK) - Drei Millionen Menschen, das sind 43 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Ohne ihren Einsatz wäre der Erhalt vieler sozialer, kultureller und sportlicher Einrichtungen oder auch Blaulicht-Organisationen nicht möglich. Das betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer heute, Freitag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wiener Bürgermeister und Präsidenten des österreichischen Städtebundes, Michael Häupl und Helmut Mödlhammer, Bürgermeister von Hallwang und Präsident des österreichischen Gemeindebundes, die im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit stattfand. Um die Tätigkeit von Österreichs Freiwilligen auch rechtlich besser abzusichern, will Hundstorfer noch heuer den Grundstein für ein "Freiwilligengesetz" legen. ****

Der Sozialminister betonte, dass man die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen dieses Europäischen Jahres nutzen werde, um der freiwilligen Bürgerbeteiligung einen neuen, höheren Stellenwert zu geben. "Es geht auch um den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen in ihrer Freizeit für andere einsetzen", so der Sozialminister. Man wolle den Menschen in Österreich auch aufzeigen, was Freiwillige in Österreich alles leisten und dass "es sich lohnt, sich für den lokalen Sportverein oder andere Bereiche zu engagieren".

Häupl: Man darf Freiwilligenarbeit nicht als selbstverständlich ansehen

Michael Häupl betonte, dass "man den freiwilligen Helfern in unserer Gesellschaft gar nicht genug danken" könne und man ihre Arbeit nicht für selbstverständlich ansehen dürfe. Freiwilligentätigkeit beschränke sich aber, auch wenn dies manchmal fälschlicherweise angenommen werde, nicht nur auf ländliche Bereiche. Denn auch in Wien, wo sich 20 Prozent der Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, wäre ohne freiwilliges Engagement der Erhalt zahlreicher Einrichtungen kaum möglich. Auch Helmut Mödlhammer sprach den zahlreichen freiwilligen Helfern seinen Dank aus und betonte, dass es besonders wichtig sei, diesen auch öffentlich mehr Anerkennung zu zollen. Denn ohne ihr Engagement wäre die Lebensqualität in Österreichs Gemeinden eine wesentlich geringere. (Schluss) sv/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004