• 21.01.2011, 12:24:08
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Hundstorfer zu Sozialem Jahr: Intensive Gespräche mit Trägerorganisationen laufen

Häupl: Freiwilligenheer ist Zukunft - "Benefits" sollen Attraktivität von Sozialem Jahr und Bundesheer erhöhen

Wien (OTS/SK) - Innerhalb der SPÖ herrscht ein breiter Konsens
darüber, dass das Modell des Sozialen Jahres eine gangbare
Alternative zum jetzigen Zivildienst darstellt. Aktuell laufen auch
bereits intensive Gespräche mit den Trägerorganisationen, allerdings
unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das betonte Sozialminister
Rudolf Hundstorfer heute, Freitag, am Rande einer Pressekonferenz.
Jetzt gelte es, die Details des Models, bei dem sich die Bezahlung am
kollektivvertraglichen Mindestgehalt für Sozialberufe, 1.300 Euro,
orientieren wird, zu klären. Für den Sozialminister steht dabei fest,
dass sich das Soziale Jahr für jene, die sich freiwillig melden, auch
für ihr späteres berufliches Leben lohnen müsse. ****

Als eine Möglichkeit nannte der Sozialminister die Anrechenbarkeit
von ihm Rahmen des Sozialen Jahres absolvierten Ausbildungen für den
späteren Berufsweg. Bisher konnte beispielsweise bei
Rettungsorganisationen während der Dauer des Zivildienstes die
Ausbildung zum Sanitätsgehilfen gemacht werden. Durch die
Verlängerung der Dauer von neun auf zwölf Monate wäre auch die
Ausbildung zum Notfallsanitäter möglich.

Auch im Bereich der Altenpflege gebe es hier gute Möglichkeiten, das
Soziale Jahr für eine mögliche anschließende Ausbildung anzurechnen.
Über Details diskutiere man gerade intensiv mit den betreffenden
Organisationen, so der Sozialminister. Auch bestehende Verträge der
Trägerorganisationen mit den Gemeinden müssten in der Diskussion
berücksichtigt werden. "Es liegt also noch ein ordentliches Stück
Arbeit vor uns, aber wir sind gerade dabei diese zu tun", so
Hundstorfer.

Auch Michael Häupl, Bürgermeister von Wien und Präsident des
österreichischen Städtebundes, kann sich diverse "Benefits" die man
erst näher konkretisieren müsse, vorstellen. Nicht nur im Rahmen des
Sozialen Jahres, sondern auch im Bereich des Bundesheeres. Da fast
alle Länder in Europa die Wehrpflicht aufgrund der veränderten
sicherheitspolitischen Lage bereits ausgesetzt oder abgeschafft
haben, sei klar, dass die Zukunft im Modell eines Freiwilligenheeres
liege. Die Anrechenbarkeit von Ausbildungen oder andere Anreize
würden die Attraktivität einer freiwilligen Meldung zum Sozialen Jahr
oder Bundesheer deutlich erhöhen, so der Wiener Bürgermeister.
(Schluss) sv/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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