APA-OTS Politikanalyse: ÖVP-Bildungskonzept: Darabos präsentiert Vorschläge zur Bundesheerreform

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (14. bis 20. Jänner 2011) belegt Verteidigungsminister Norbert Darabos Platz eins. Bundeskanzler Werner Faymann folgt auf Rang zwei, Vizekanzler Josef Pröll belegt den dritten Platz.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang eins, 916 Nennungen) legt sieben Alternativmodelle für die Bundesheerreform vor, von denen eines das derzeitige Bundesheermodell in Zukunft ersetzen soll. In den nächsten sechs Monaten soll über die Vorschläge Darabos' verhandelt werden, schlussendlich wird eine Volksbefragung zur Wehrpflicht folgen. Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 405 Nennungen) lässt bei seiner Rede am Neujahrsempfang der Regierung keinen Zweifel daran, dass er eine Abschaffung der Wehrpflicht befürwortet. In seinen Augen ist die Wehrpflicht, sowie der Gesamtzustand des Bundesheeres, nicht mehr zeitgemäß. Vizekanzler Josef Pröll (Rang drei, 339 Nennungen) reagiert vorerst ablehnend auf die Vorschläge des Verteidigungsministers. Bei seiner Begrüßungsrede am Neujahrsempfang zeigt er sich jedoch gesprächsbereit. Pröll betont dass bis Sommer ein fertiges Heereskonzept stehen muss und er sich eine Volksbefragung vorstellen kann.
Unter den Gästen des Neujahrsempfangs befindet sich auch Bundespräsident Heinz Fischer (Rang fünf, 212 Nennungen), dem derzeit aufgrund des 100. Geburtstags des verstorbenen Altbundeskanzlers Bruno Kreisky große mediale Aufmerksamkeit zuteil wird. Bildungsministerin Claudia Schmied (Rang vier, 255 Nennungen) und Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang sieben, 193 Nennungen) stellen ihr Konzept vor, mit dem der Universitätszugang ab dem kommenden Herbstsemester neu geregelt werden soll. Die Pläne der Ministerinnen sehen vor, dass es eine Voranmeldung für Studienplätze geben soll, und Prüfungen in der Studieneingangsphase nur noch einmal statt wie bisher dreimal wiederholt werden können.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Christoph Leitl, WKÖ (Rang 16, 99 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang 17, 87 Nennungen); Rudolf Anschober, Grüne (Rang 18, 85 Nennungen); Gabi Burgstaller, SPÖ (Rang 20, 69 Nennungen); Johannes Rauch, Grüne (Rang 21, 66 Nennungen); Fritz Kaltenegger, ÖVP (Rang 23, 65 Nennungen); Hannes Gschwentner, SPÖ und Wolfgang Schüssel, ÖVP (beide Rang 27, jeweils 59 Nennungen) und Manfred Haimbuchner, FPÖ (Rang 29, 54 Nennungen).

In dieser Woche ist die ÖVP mit 14 und die SPÖ mit acht Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent. Die FPÖ und die Grünen stellen je zwei Akteure. Die FPK kann einen Vertreter positionieren und das BZÖ keinen. Außerdem unter den Top-30:
Bundespräsident Heinz Fischer, die parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und der Präsident der Österreichischen Wirtschaftskammer Christoph Leitl.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

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Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

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