FPÖ-Lasar: Mehr Therapieplätze statt weiterer Sozialarbeiter

Karlsplatz weiterhin Schandfleck in der Wiener City - gescheiterte Drogenpolitik deutlich sichtbar

Wien (OTS/fpd) - Erstaunt über die heutigen Lobeshymnen der SP-Stadträtin Wehsely bezüglich der Einrichtung Help U am Wiener Karlsplatz, zeigt sich der FPÖ-Wien Stadtrat David Lasar. Wie Statistiken und Gespräche mit Insidern ergeben haben, hat sich nämlich seit der Einrichtung des Vereins Help-U in der Karlsplatz-Passage an der Drogenproblematik nichts verändert. Einige Statistiken belegen sogar, dass ein weiterer Anstieg der Suchtgiftkriminalität festzustellen war. Erst jetzt wo die Passage umgebaut wird, können einige kurzfristig aufatmen - dies wird allerdings, sobald der Umbau abgeschlossen ist, wieder vorbei sein. Die Tatsache, dass es weniger Interventionen gegeben hat, liegt wohl eher daran, dass die Anrainer aufgegeben haben sich zu beschweren, weil sie an keine Verbesserung mehr glauben können, kritisiert Lasar die grausame SPÖ-Drogenpolitik.

Die Ziele der Sozial- und Drogenarbeiter konnten offensichtlich nicht erreicht werden, die Drogenkriminalität und die Drogensucht am und rund um den Karlsplatz sind aktueller denn je.
Wir brauchen keine Mediatoren und Streetworker zur Bekämpfung der Suchtkriminalität, sondern mehr Polizei. Ebenso wichtig sind genügend Therapieplätze und gesetzliche Möglichkeiten für den Zwangsentzug. Nur so leistet man dem Drogenelend und der damit Hand in Hand gehenden Kriminalität Widerstand. Je früher ein Drogensüchtiger für Entzug und Therapie - notfalls auch gegen seinen Willen - in ein Entzugsprogramm kommt, desto größer ist seine Chance zu einem drogenfreien Leben zurückzufinden. Derzeit wartet ein Drogenkranker bis zu einem Jahr auf ein freies Therapie-Bett. Welche psychische Belastung dies für den Patienten bedeutet, braucht wohl nicht näher erläutert werden. Fest steht jedenfalls, dass es längst an der Zeit wäre, wenn Stadträtin Wehsely endlich mehr Drogenentzugsbetten schaffen würde anstatt laufend weitere Sozialarbeiter anzustellen. (Schluss)paw

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