Cortolezis-Schlager: Donauraum und Schwarzmeerregion bilden mit Österreich historisch gewachsenen Wissenschafts- und Wirtschaftraum

Initiative der ÖVP-Wissenschaftssprecherin soll Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärken

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wissenschaft, Forschung und Innovation sind für die Zukunft Österreichs im globalen Wettbewerb für Wachstum und Wohlstand in unserem Land unerlässlich. "Die Intensivierung von Kooperationen in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Innovationen und der Ausbau wissenschaftlicher Netzwerke von Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich", erklärt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Katharina Cortolezis-Schlager ihre Intention. Um diesen Prozess der Vernetzung zu verstärken, hat die Nationalratsabgeordnete Ende Oktober 2010 das Forum "Austria Goes International - Science, Research and Innovation Hubs" ins Leben gerufen. Die zweite Veranstaltung findet am Dienstag, 25. Jänner 2011, 15.00 (Einlass 14.45 Uhr) im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Marmorsaal, Minoritenplatz 8, 1010 Wien, statt. Dieses Mal werden die Regionen "Donauraum und Schwarzmeerregion" in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt.

30 Prozent der österreichischen Exporte gehen in den Donauraum

"Mit dem Donauraum und der Schwarzmeerregion bildet Österreich einen historisch gewachsenen gemeinsamen Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsraum. Diese Regionen eröffnen Österreich ein enormes wirtschaftliches Potential, das es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu nutzen gilt. Rund 60 Prozent der österreichischen Wertschöpfung kommen über den Export, und 30 Prozent unserer Exporte gingen allein in den Donauraum, daher ist der Brückenschlag zwischen Hochschulen und Wirtschaft essentiell. Wir müssen die bereits bestehenden wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zu dieser Zukunftsregion vertiefen", sagt die Initiatorin und fügt hinzu: "Österreich hat immer seinen Nachbarregionen in Zentral- und Osteuropa große Bedeutung beigemessen. Der Donauraum bringt mit mehr als 80 Millionen Menschen eine beachtliche ökonomische Dynamik hervor. Diese gilt es in die europäische Dimension einzubinden und durch gemeinsame Maßnahmen auch in Zukunft abzusichern."

Bundesminister Spindelegger eröffnet hochkarätig besetzte Veranstaltung

Der Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Dr. Michael Spindelegger wird die hochkarätig besetzte Veranstaltung eröffnen. Die Initiatorin des Forums, Mag. Katharina Cortolezis-Schlager, wird mit dem Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Außenministerium, Botschafter Dr. Martin Eichtinger, die Gäste begrüßen.

Das Impulsreferat für die anschließende Diskussion wird der Rektor der Universität für Bodenkultur, DI Dr. Martin Gerzabek halten. An der Podiumsdiskussion werden neben Botschafter Dr. Martin Eichtinger, der moderiert, und Rektor DI Dr. Martin Gerzabek auch Rektor MMag. Dr. Georg Schulz (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz), Mag. Karl Hartleb (Außenwirtschaft Österreich), Dr. Gerhard Riemer (Industriellenvereinigung), DI Dr. Johann Blaimauer (Raiffeisen Ware Austria AG) sowie Sektionschefin Mag. Barbara Weitgruber (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) teilnehmen.

Im Rahmen des Forums "Austrian Goes International - Science, Research and Innovation Hubs" sollen Persönlichkeiten aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in regelmäßigen Abständen eingeladen werden, die einzelne Regionen und Exzellenzthemen in den Mittelpunkt der Diskussion stellen. Die Auftaktveranstaltung im vergangenen Oktober an der Universität Wien, unter anderem mit der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Dr. Beatrix Karl, widmete sich dem asiatischen Raum und China.
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