WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu ÖW: Kürzung der Mittel für die Exportoffensive ist der falsche Weg!

"Die aktuelle Situation sollte für BM Mitterlehner der Startschuss für eine ehrliche Diskussion über den Abbau von Doppelgleisigkeiten und die Nutzung von Synergien sein."

Wien (OTS) - Als "Themaverfehlung" bezeichnet WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann die wiederholte Drohung von Bundesminister Mitterlehner, die Mittel für die Exportoffensive zu reduzieren, falls mit der WKÖ keine Einigung über die Finanzierung der Österreich Werbung erreicht werde. "Viel sinnvoller wäre es, sich darüber Gedanken zu machen, wie man gemeinsam mit allen Partnern den optimalen und effizienten Einsatz der Mittel und die optimale Bewerbung von Österreich als Urlaubsdestination gewährleisten kann", so Amann.

Die aktuelle Situation sollte der Startschuss für eine ehrliche Diskussion über den Abbau von Doppelgleisigkeiten und die Nutzung von Synergien sein. "Die Mittel für die ÖW müssen ressourcenschonend und effizient eingesetzt werden", so Amann. Schließlich handle es sich um öffentliche Gelder. "Es kann nicht sein, dass von der Österreich Werbung bis hinunter zu Kommunen nebeneinander statt miteinander und akkordiert geworben wird", so Amann.

Die Mittel für die Exportoffensive zu reduzieren, einen Wirtschaftszweig finanziell "abzustrafen", um sich bei der Österreich Werbung der Strategie- und Strukturdiskussion nicht stellen zu müssen, sei jedenfalls keine Lösung. "Aber mit echten Strukturreformen hat man ja generell in dieser Regierung wenig am Hut. Warum sollte der Präsident der Österreich Werbung und Wirtschaftsminister da eine Ausnahme sein?", so Amann.

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