Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie per 1. Februar 2011: plus 2,5 % Ist und 2,7 % Mindest-KV

Wien (OTS) - 21. Jänner 2011: Am Donnerstag, den 20. Jänner 2011, fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von PRO-GE und GPA-djp auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2011 eine Erhöhung der Mindestbezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 2,7 % vor. Die monatlichen Ist-Bezüge werden in beiden ArbeitnehmerInnen-Gruppen um 2,5 % angehoben.

Die Lehrlingsentschädigungen sowie Zuschläge und Zulagen werden ebenfalls um 2,7 % erhöht, die Reisekostenentschädigungen um 2,2 %.

Im Rahmenrecht einigten sich die KV-Partner u.a. auf Lehrlingsprämien, in der Höhe abhängig von Prüfungserfolgen, und auf Regelungen bei den Überstundenzuschlägen im Zusammenhang mit Pauschalentlohnungsvereinbarungen.

Die Kollektivvertragspartner sahen die diesjährigen Gespräche in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als Herausforderung, die Gesprächsleiter bezeichneten zusammenfassend das Verhandlungsergebnis als für beide Seiten vertretbar.

Die neuen KV-Abschlüsse gelten für etwa 3.500 Beschäftigte in der Mineralölindustrie. Bei den Angestellten sind es ca. 2.500 und bei den ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) etwa 1.000 Personen.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie, Dr. Christoph Capek,
Tel.: 05 90 900-4892, E: capek@oil-gas.at
GPA-djp, Mag. Martin Panholzer,
Tel.: 05 03 01 21-511, E: martin.panholzer@gpa-djp.at
PRO-GE, Mathias Beer, Tel.: 01/501 46-530, E: mathias.beer@proge.at

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