FP-Jung zu Eröffnung des Islamzentrums in Liesing: Wieder keine Einbindung der Anrainer

"Drüberfahren" und vollendete Tatsachen für SPÖ Wien als Instrument der Integration

Wien (OTS/fpd) - Doppelzüngigkeit und Rücksichtslosigkeit bei der Durchsetzung islamischer Interessen gegenüber der eingesessenen Bevölkerung wirft der Integrationssprecher der FPÖ, LAbg. Mag. Wolfgang Jung den Stadtroten vor und illustriert dies am Beispiel seines Heimatbezirkes.

"Liesing hat zwar noch einen relativ geringen Anteil an Zuwanderern, die SPÖ will das aber offenkundig und ohne Einbeziehung der Betroffenen ändern", kritisiert Jung. Zuerst kam trotz massiver Proteste, der durch Lärm und Verunreinigung betroffenen Siedler ein Veranstaltungszentrum am Grünmarkt, dann eine Großdisko mit dem bezeichnenden Namen "Pascha", die lange Zeit ohne Betriebsgenehmigung, trotz Anzeigen unbehelligt blieb und schließlich muslimische Straßenfeste ohne Rücksicht auf die Anrainer in Atzgersdorf.

Trotz der Möglichkeit, den eigenen Riten gerecht, am Zentralfriedhof bestattet zu werden, schenkte die Stadt 2001 ein großes Grundstück in Liesing, gewidmet als Friedhof, einem privaten islamischen Verein und bezahlte außerdem die Umfriedungsmauer und die Aufschließungskosten. Wegen undurchsichtiger finanzieller Probleme bei der Errichtung konnte dieser allerdings erst 2008 eröffnet werden. Die Nachfrage war aber bisher nicht sehr groß. Eine Anfrage an den Bezirksvorsteher 2009 ergab gezählte 6 Bestattungen auf ca. 4.500 Plätzen! Dafür wird "ewige Ruhezeit garantiert", während Nichtmuslime ihre Grabstätten alle 10 Jahre neu erwerben müssen. Pietät zählt nur bei Muslimen, bei anderen soll jetzt sogar die Verbrennungswärme des Krematoriums aus Sparsamkeitsgründen für Heizzwecke genützt werden!

Jetzt eröffnet am Freitag in Liesing auch noch ein Islam-Campus der IGG, eine Religionslehrerausbildungsstätte auch für andere Länder. "Man will den Bezirk offenbar zu einem Zentrum, einem Mekka der Mulla-Ausbildung in Mitteleuropa machen" kritisiert der Mandatar und verweist auf die problematischen Umfrageergebnisse islamischer Lehrer in ihrem Verhältnis zu Demokratie und Staat.

Hörsäle für ca. 160 Personen, Veranstaltungssaal, Büroräume und Kindergarten. "Das wird, besonders an Wochenenden, beträchtliche Unruhe bringen. Die Anrainer und die Bezirksvertretung wurden nicht einmal informiert, geschweige denn befragt. Aber vielleicht bieten sie dann, wie in Wr. Neustadt im Nachhinein eine Mediation an", ärgert sich Jung über diese Vorgangsweise. "Die SPÖ hat offenbar schon wieder vergessen, dass ihr solche Methoden im Bezirk die absolute Mehrheit gekostet haben. Aber ihre Funktionäre sind, siehe Häupls Befürwortung türkischer Schulen, derart abgehoben, dass dieser Denkzettel noch nicht ausreichend war. Angehörige der Bezirksvertretung wurden übrigens - vorsichtshalber?- nicht eingeladen", schließt Jung. (Schluss) hn

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