Schneeberger: Wissenschaft, Technologie und Forschung sind Konjunkturmotoren für Niederösterreich

Bei der Jännerklausur des Landtagsklubs der VPNÖ standen die Themen Wissenschaft/Forschung, Bildung und das Jahr der Freiwilligen auf dem Programm

St. Pölten (OTS/NÖI) - Der Ort als Programm - so kann man die traditionelle Jänner-Klausur des Landtagsklubs der ÖVP Niederösterreich zusammenfassen. Im Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg trafen sich dieses Mal nicht die Studenten und Wissenschaftler, sondern VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die VP-Regierungsmannschaft und die VP-Abgeordneten, um zusammen die aktuellen Themen Technologie, Wirtschaft und Bildung zu behandeln. "Die IST Austria hat sich zu einem wichtigen und bedeutenden Fixpunkt auf der blau-gelben Forschungsachse etabliert. In den kommenden Jahren sollen rund 500 Forscherinnen und Forscher hier am Standort Klosterneuburg tätig sein", erklärte VP-Klubobmann Schneeberger im Rahmen einer Pressekonferenz.

Generell stehe das Jahr 2011 in Niederösterreich im Zeichen der Forschung und Wissenschaft. In diesem Zusammenhang wies Klubobmann Schneeberger auf den zusätzlichen Konjunkturmotor Technopole hin:
"Laut dem Chefökonom der Industriellenvereinigung, Dr. Christian Helmenstein, betrug das Wirtschaftswachstum in Gesamt-Niederösterreich zwischen 2004 und 2009 rund 15 Prozent. In den drei Technopol-Bezirken Krems, Tulln und Wiener Neustadt wuchs sie hingegen mit 18,5 Prozent. Der wirtschaftliche Erfolg Niederösterreichs ist kein Zufall, sondern das Ergebnis unserer Anstrengungen. Daher prognostizieren uns die Wirtschaftsexperten ein höheres Wirtschaftswachstum als der Bund und die meisten anderen Bundesländer. Auch in den kommenden Jahren sehen die Experten eine Fortsetzung dieser Entwicklung."

VP-Klubobmann Schneeberger stellte auch ein weiteres Beispiel für die positiven Effekte durch die Investitionen in die Technologie vor:
"Seit 1999 haben wir rund 90 Millionen Euro in die Technopolstandorte investiert. Durch Steuern und Abgaben fließen nun 27,2 Millionen Euro pro Jahr an die öffentliche Hand zurück. Das ist eine tolle Rendite - das Steuergeld der Niederösterreicher ist hervorragend investiert", so Klubobmann Schneeberger.

Errichtung MedAustron startet am 16. März Zwei weitere Höhepunkte runden 2011 das Bild Niederösterreichs als Wissenschafts- und Forschungsstandort ab: Einerseits die Entscheidung für die Errichtung der MedUni, andererseits die Realisierung des Projekts MedAustron in Wiener Neustadt. "Der Spatenstich für dieses 200-Millionen-Euro-Projekt findet am 16. März statt", verkündet der Klubobmann.

Doch alle diese zukunftsgerichteten Aktivitäten können nur dann erfolgreich sein, "wenn unsere Kinder und Jugendlichen entsprechend ausgebildet sind", wie Schneeberger feststellt. "Das ist der Grund, warum sich Niederösterreich in den vergangenen Monaten so intensiv und positiv in die Bildungsdebatte eingebracht hat. "So trägt auch das ÖVP-Bildungskonzept die blau-gelbe Handschrift des Förderns und Forderns, des Festhaltens an wohnortnahen Schulen und der klaren Absage an eine Gesamtschule, die in unseren Augen eine Nivellierung nach unten bedeutet", so der VP-Klubobmann weiter. Er präferiert vielmehr ein System, in dem die Kinder je nach ihrer Begabung gefördert werden: "Die einen in der Langform des Gymnasiums, die anderen Kinder in der aufgewerteten Neuen Mittelschule - je nach individueller Begabung des Kindes."

In der Bildungsdebatte ist für Schneeberger daher ein Schulterschluss auf Bundesebene das nächste Ziel. "Hier müssen sich beiden Seiten bewegen. Wir sind der SPÖ mit dem Konzept der Neuen Mittelschule entgegen gekommen, nun ist Ministerin Schmied gefordert."

Ganz ohne Kritik kommt die Unterrichtsministerin nicht davon: "Es gibt einen Rechnungshofbericht der festhält, dass in 69 Prozent der AHS-Unterstufenklassen in Niederösterreich die Klassenschülerhöchstzahl von 25 überschritten wird. In den öffentlichen Pflichtschulen in Niederösterreich findet sich hingegen keine einzige Klasse mit mehr als 25 Schülerinnen und Schülern, denn hier haben das Land und die Gemeinden die notwendigen Investitionen gemacht. Nun liegt es an Ministerin Schmied, dass auch sie ihre Hausaufgaben im Interesse der NÖ Schülerinnen und Schüler macht."

NÖ ist das Land der Freiwilligen Drittes großes Thema bei der Jännerklausur des Landtagsklubs der ÖVP Niederösterreich war das Jahr der Freiwilligen. "In Niederösterreich sind rund 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagiert. Dabei erbringen sie ein Arbeitsvolumen von 3,4 Millionen Wochenstunden. Das entspricht der Leistung von 97.000 Vollzeiterwerbstätigen. Dass wir uns in Niederösterreich über diese beeindruckenden Zahlen freuen können, kommt nicht von selbst. Das Land Niederösterreich unterstützt die Aktivitäten vielfältig. Ich denke da nur an das Service Freiwillige oder die Vereinsakademie."

Laut Schneeberger wolle man das heurige Jahr daher nicht nur dazu nutzen, um "den vielen Freiwilligen unsere Dankbarkeit zu zeigen, sondern auch jene Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu motivieren, die noch nicht ehrenamtlich tätig sind."

"Die Themen der heutigen Klausur der VP Niederösterreich sind die Basis für unsere Arbeit im Landtag. Ich verspreche ihnen, dass die Abgeordneten der VPNÖ auch heuer wieder mit Freude daran arbeiten, dass Niederösterreich weiterhin auf der Überholspur bleibt", betont Schneeberger.

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