Energiehandel sieht spürbare Steigerung bei Energiepreisen und rät zur Einlagerung

Konjunktur zieht an - Energiehunger treibt den Preis - 40 Prozent der privaten Ölheizungen sind sanierungsbedürftig - Effizienzsteigerung ist dringend notwendig

Wien (OTS/PWK027) - "Viele Indikatoren sprechen dafür, dass in nächster Zeit drastische Preissteigerungen bei fast allen Energieträgern bevorstehen könnten", warnt der Obmann des österreichischen Energiehandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jürgen Roth. Die Weltwirtschaft zieht kräftig an. Vor allem in Asien und Lateinamerika wächst der Energiehunger. Für Österreich wird 2011 ein Wachstum von 2,2 Prozent prognostiziert, das vor allem von steigenden Exporten getragen wird. Davon profitiert die Sachgütererzeugung und das bringt eine höhere Energienachfrage auch hierzulande mit sich. "Wenn dieses Szenario nachhaltig ist, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für die Einlagerung des Heizmediums. Denn die Energiepreise werden vor diesem Hintergrund im Jahresverlauf eher steigen", rät der Energiehandelsobmann.

Aber nicht nur eine schlaue Strategie in der Energiebevorratung generiere Vorteile für den Konsumenten, sondern auch eine Modernisierung des bestehenden Heizsystems: "Rund 40 Prozent der etwa 865.000 in Privathaushalten befindlichen Ölheizungen sind sanierungsbedürftig. Durch einen Heizkesseltausches können bis zu 40 Prozent an Energiekosten eingespart werden. Damit lassen sich langfristig nicht nur Schwankungen bei den Energiepreisen abfedern, sondern es wird auch ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet", so Roth, der auf eine gemeinsame Aktion der Industrie und des Handels hinweist: "Die österreichische Energiewirtschaft fördert auch 2011 den Austausch alter Ölkessel durch moderne Öl-Brennwertkessel mit bis zu 2.000 Euro." 10.800 Heizkessel wurden durch diese Aktion allein innerhalb des vergangenen Jahres gewechselt. Weitere Informationen zur Kesseltauschaktion stellt das Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) auf der Website www.iwo-austria.at zur Verfügung.

Österreichs Energiehandel

Der Fachverband Energiehandel in der WKÖ vertritt rund 2.100 Händler und Tankstellenbetreiber, die feste, mineralische und biogene Brennstoffe, Heizöle und Flüssiggas, Treib- und Schmierstoffe sowie Strom im Groß- und Einzelhandel vertreiben. Jürgen Roth steht an der Spitze des Fachverbandes. Der Steirer ist Geschäftsführer der Roth Heizöle Gesellschaft und steht für branchenspezifische Fragen zur Verfügung. (AC)

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