Grosz: BZÖ verlangt scharfe Verurteilung der Christenverfolgung im Nahen Osten seitens des Nationalrates

BZÖ-Menschenrechtssprecher kündigt Antrag im Nationalrat an und lädt Fraktionen zur Zustimmung ein

Wien (OTS) - BZÖ-Menschenrechtssprecher Abg. Gerald Grosz forderte heute im Rahmen des parlamentarischen Menschenrechtsausschusses eine scharfe Verurteilung der Terroranschläge auf christliche Einrichtungen in Ägypten durch den Nationalrat. Das BZÖ werde im morgigen Nationalratsplenum einen entsprechenden Antrag einbringen, kündigte Grosz an und lud gleichzeitig die Parlamentsfraktionen ein, diesen zu unterstützen.
"Das offizielle Österreich darf nicht schweigen und auf Tauchstation gehen, wenn ein neuer Glaubenskrieg gegen die Religionsfreiheit und die Menschenrechte geführt wird. Es ist eine Schande, dass wir auf österreichischen Boden christliche Einrichtungen vor islamistischen Übergriffen schützen müssen. Der islamistische Terror gegen Christen und christliche Gemeinden im Nahen Osten muss Konsequenzen haben", so Grosz.
Grosz wiederholte im Ausschuss seine Forderung nach einer Streichung der finanziellen Mittel der Entwicklungszusammenarbeit für Staaten und Projekte in Staaten, welche islamistischen Terror dulden oder sogar unterstützen.
21 Tote in Ägypten und hunderttausend verfolgte Christen in anderen islamischen Ländern klagen nach wie vor an, aus dieser Verantwortung wird sich niemand stehlen können. Überhaupt sind rund 100 Millionen Christen in 50 Ländern von Diskriminierung, Gefängnis und Gewalt bedroht. Hier müssen wir im Namen der Menschenrechte tätig werden", so Grosz.

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