Papst: Sind von gemeinsamer Eucharistiefeier "noch weit entfernt"

Generalaudienz im Blick auf Ökumene-Woche - Benedikt XVI. ruft getrennte Christen zum gemeinsamen Sozialengagement auf

Vatikanstadt, 19.01.11 (KAP) Die christlichen Kirchen sind nach Worten Papst Benedikts XVI. noch weit von der Abendmahlgemeinschaft entfernt. Die Feier der Eucharistie sei ein Ausdruck der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Gläubigen untereinander, sagte der Papst am Mittwoch während der Generalaudienz in der vatikanischen Nervi-Halle. Er äußerte sich vor dem Hintergrund er aktuellen "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen", die bis 25. Jänner dauert.

Die Eucharistie sei Ausdruck der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Gläubigen untereinander. Aus dem Zeugnis der Apostelgeschichte dürfe man schließen, dass schon damals die tägliche Eucharistie zum Leben der Christen gehört habe. "Leider sind wir von dieser Einheit, um die Christus doch gebetet hat, noch weit entfernt", so Benedikt XVI. wörtlich.

Ausdrücklich rief der Papst die getrennten Christen zum gemeinsamen Sozialengagement auf. Dabei nannte er neben dem gemeinsamen Brechen des Brotes drei weitere Merkmale für die Ökumene: Gemeinsames Credo; Nächstenliebe; schließlich gemeinsames Gebet. Äußerst wichtig sei die Verpflichtung zu sozialem Engagement, zur Nächstenliebe und zur Gerechtigkeit, hob Benedikt XVI. hervor.

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