Forschungs- und Kompetenzzentrum für Passivhausdorf in Großschönau

Bohuslav, Pernkopf: Erstes Passivhausdorf setzt Pionierarbeit fort

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Sonnenplatz Großschönau beschäftigt sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 mit der Verbreitung des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens und Sanierens. Jetzt bekommt das Passivhausdorf Sonnenplatz ein neues Forschungs- und Kompetenzzentrum; die NÖ Landesregierung hat auf Initiative der Landesräte Dr. Petra Bohuslav und Dr. Stephan Pernkopf die Unterstützung dieses Projekts aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung beschlossen. Die Kosten des Projekts, das in enger Abstimmung mit dem für Wohnbau zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka entwickelt wurde und auch aus dem Budget des Lebensministeriums finanziert wird, belaufen sich auf insgesamt zwei Millionen Euro. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Mitte 2012 geplant. "Das erste Passivhausdorf zum Probewohnen erweitert damit seine Angebotspalette und setzt seine Pionierarbeit unaufhaltsam fort", so Wirtschafts-Landesrätin Bohuslav und Energie-Landesrat Pernkopf.

Die zu errichtenden Gebäude für das neue Forschungs- und Kompetenzzentrum erweitern das Gesamtensemble um drei Einheiten: Ein zweigeschossiges, linsenförmiges Bauwerk in hochwertiger Passivhausqualität beherbergt künftig Seminar-, Sanitär-, Technik-sowie modernste Büroräume, in der 900 Quadratmeter großen Ausstellungshalle, die in frostsicherer Passivhausqualität ausgeführt ist, wird eine Energieerlebniswelt einquartiert, die sich den Themen energieeffizientes Bauen, Wohnen und Sanieren widmet, und das thematisch inszenierte Freigelände widmet sich den Bereichen Erneuerbare Energie, Mobilität oder CO2-Reduktion.

"Gerade beim Bauen und Sanieren kann viel Energie eingespart werden. Nur wenn wir Energie sparen und erneuerbare Energie zügig ausbauen, können wir unsere ambitionierten Ziele erreichen", betont Landesrat Pernkopf.

Landesrätin Bohuslav hält indes fest, dass der weitere Ausbau des Passivhausdorfes einen wichtigen Entwicklungsschritt für das Standortprofil darstelle, da mit diesem neuen Zentrum eine maßgebliche Verbesserung des Leistungsangebots für den Forschungs-und Schulungsbereich erfolge. "Die Aktivitäten und die Erlebniswelt sind in dieser Kombination einzigartig und bedienen wesentliche Marktnischen der nahen Zukunft. Zudem profitiert eine ganze Region von den BesucherInnen sowie von der Einbindung lokaler Firmen während der Errichtung."

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, www.ecoplus.at, www.niederoesterreich.biz.

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