FPÖ-Kickl: Mehrheitswahlrecht: Pröll-Idee entbehrlich

Wien (OTS) - "Landeshauptmann Pröll soll sich seine Allmachtphantasien schenken und sich lieber auf sein Bundesland konzentrieren", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl und erteilte dem Mehrheitswahlrecht eine klare Absage. Dass ausgerechnet jemand, der ständig auf dem Föderalismus herumreite, nun aus dem Off heraus Tipps für die Bundespolitik absondere, sei entbehrlich, so Kickl.

Angesichts der sinkenden ÖVP-Umfragewerte sei es verständlich, dass alternative Möglichkeiten zum Machterhalt gesucht würden, so Kickl, der diese Forderung für einen Ausdruck der Verzweiflung hält, da der ÖVP derzeit die Wähler in Scharen davon laufen würden. Mit einem Minimum an Stimmen ein Maximum an Macht erreichen zu wollen, zeige deutlich auf, was die ÖVP von Demokratie halte, kritisierte Kickl.

Offensichtlich wolle Pröll die Weichen für die Zeit nach seinem Abgang als allmächtiger Landeshauptmann stellen, da er in seiner eigenen Partei keinen geeigneten Nachfolger finden könne und hoffe mit einem Mehrheitswahlrecht trotzdem die Macht für die ÖVP erhalten zu können, vermutet Kickl.

Wenn die ÖVP schon an der Macht bleiben wolle, dann solle sie es auf ehrlichem Weg versuchen und nicht danach trachten mit Wahlarithmetik-Tricks zum Erfolg zu kommen, so Kickl, der ein Mehrheitswahlrecht für ungeeignet und demokratiepolitisch gefährlich erachtet. "Das Verhältniswahlrecht hat sich in Österreich bewährt und ist einer der Grundpfeiler unserer Demokratie", so Kickl, der den Allmachtphantasien des niederösterreichischen Landeshauptmannes eine klare Absage erteilte.

Den wahren Wert eines Erwin Pröll dürfte hingegen das Kabarett Simpl erkannt haben, das via OTS-Aussendung ein Erwin Pröll Double sucht, so Kickl, der nicht glaubt, dass dies dazu dienen wird dem niederösterreichischen Landeshauptmann zu huldigen.

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