ÖH Uni Graz: "Studierende unerwünscht?"

Fragwürdiges Studieneingangskonzept von den Bildungsministerinnen

Graz (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0205 vom 19.01

Der Beschluss des Ministerrats, welcher nur eine
einmalige Wiederholung
der Prüfungen während der Studieneingangsphase vorsieht, werden Knock-Out Prüfungen einmal mehr zum Kavaliersdelikt. Weiters geplant ist eine verpflichtende Studienberatung vorgesehen, die aber sowohl logistisch als auch finanziell kaum realisiert werden können. Dadurch wird eine ausführliche Beratung, falls wirklich benötigt, unmöglich. Die Verantwortung für eine gute und vernünftige Beratung wird an der ÖH und an Beratungsstelle hängen bleiben. Die geplanten zusätzlichen bürokratischen Hürden erwecken den Eindruck, Studierende wären schlichtweg unerwünscht.
"Die neuen Regelungen bedeuten negative Auswirkungen für StudienanfängerInnen und sind besonders dahingehend verwerflich, als dass man eine höhere AkademikerInnenquote anstrebt und stattdessen nur verschärfte Hürden zur noch strengeren Selektion einführt", argumentiert Jacqueline Vlay vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam.

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Vorsitzender der ÖH Uni Graz
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Jacqueline Vlay
2. stv. Vorsitzende ÖH Uni Graz (GRAS - Grüne und Alternative StudentInnen Graz)
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