AKNÖ ortet Schildbürgerstreich beim Steuerausgleich

Download für Antragsformular wird nicht mehr angeboten

Wien (OTS) - Wer sich künftig in gewohnter Manier das Formular für die Arbeitnehmerveranlagung im Internet herunterladen will, hat Pech. Die Finanzämter bieten diesen Service seit heuer nicht mehr an. "Wenn das der erste Schritt zur Verwaltungsreform ist, na dann gute Nacht", zeigt sich AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler empört und fordert eine Rücknahme dieses Schildbürgerstreichs.

Hunderttausende ArbeitnehmerInnen nutzten in den letzten Jahren die Möglichkeit, ihr Antragsformular zur Arbeitnehmerveranlagung einfach von der Homepage des Finanzministeriums herunter zu laden. Mit diesem aufwandlosen aber effektiven Service ist jetzt Schluss. Weil man es bei der zuständigen Behörde nicht schaffte, ein scanfähiges Formular als Download anzubieten, müssen die Menschen ein solches jetzt entweder persönlich vom Finanzamt abholen oder per Mail beantragen, um es postalisch (!) zugesandt zu bekommen. "Offensichtlicher kann man beim Service nicht sparen", zeigt sich AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler verständnislos. Besonders Steuerzahler, für die der Steuerausgleich via Finanz-Online zu kompliziert ist, waren bislang Nutznießer des Download-Angebots. Auch Angehörige von älteren Menschen konnten auf diese unbürokratische Weise den Antrag ausdrucken und gemeinsam mit den Betroffenen ausfüllen. "Diese Möglichkeit muss es so schnell wie möglich wieder geben, denn diese Verwaltungsvereinfachung bringt den Bürgern nichts außer weniger Kundenservice", appelliert Adler an Finanzminister Pröll.

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