WKÖ: Unizugangs-Neuregelung trägt zu bewussterer Studienwahl bei

Beratungsangebote der Wirtschaftskammern und WIFIs stehen allen Studieninteressenten zur Verfügung

Wien (OTS/PWK025) - Die Einigung der Bundesministerinnen Beatrix Karl und Claudia Schmied zur Neuregelung des Universitätszugangs wird von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. "Wir dürfen nicht unsere Augen davor verschließen, dass in den überlaufenen Universitätsstudien die Qualität schon seit längerem massiv bedroht ist. Davon sind auch solche Studien betroffen, deren Absolventen in Wirtschaft und Verwaltung eingesetzt werden." stellt Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der WKÖ fest. Gleichzeitig bedauert er, dass die "Punktlandung" mit der es möglich geworden wäre, gezielte Zugangsregulierungen nach Maßgabe verfügbarer Studienplätze festzulegen, zur Zeit noch nicht möglich ist. "Es ist schade, dass damit auch eine studienplatzbezogene Finanzierung der Universitäten nach dem Muster des Fachhochschulwesens zumindest bis auf weiteres von der politischen Agenda verschwunden ist", so Landertshammer.

Positiv sei aber, dass die Studienvoranmeldung, die verpflichtende Studienwahlberatung, sowie die Neuerungen bei der Studieneingangs-und Orientierungsphase zu einer verantwortungsbewussten Studienwahl beitragen werden. "Die entsprechenden Beratungsangebote stehen allen Studieninteressenten unabhängig von ihrer Herkunft gleichermaßen zur Verfügung und auch wir werden uns mit unseren Berufsinformationszentren verstärkt an der Weiterentwicklung der Studienformation beteiligen", stellt Landertshammer abschließend fest. (BS)

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