ÖH Innsbruck: Neuerlicher hochschulpolitischer Kuhhandel

Wien (OTS) - Als Frechheit bezeichnet Florian Ritter (AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) Innsbruck das soeben von den Ministerinnen Karl und Schmied vorgestellte Zugangsmodell. Dieses birgt unter dem Deckmantel einer
"ehrlichen Lösung" weitere fatale Überraschungen für Studierende.

Die rot-schwarze Bundesregierung hat es sich offensichtlich als Ziel gesetzt die Studierendenzahl immens einzudämmen. So soll es neben einer schikanösen Anmelderegelung und einer undurchdachten Studieneingangsphase auch in Zukunft nur mehr zwei Prüfungsantritte geben.

"Die Hoffnung des Ministeriums, vor allem deutsche Studierende könnten "die Frist übersehen", empfinde ich als absolut unprofessionell. Offensichtlich versucht sich die Regierung erneut mit einer unausgereiften Übergangslösung aus der Affäre zu ziehen.", zeigt sich Ritter empört.

"Der fahrlässige Umgang mit den Zukunftsplänen der StudienanfängerInnen ist für mich vollkommen inakzeptabel.", so Ritter.

"Mir stellt sich hierzu ernsthaft die Frage, wie viele der heutigen Nationalratsabgeordneten ihr Studium mit nur zwei Prüfungsantritten hätten abschließen können.", regt Ritter zum Nachdenken an.

Die ÖH Innsbruck fordert die Regierung auf, endlich ein stimmiges und zukunftsträchtiges Hochschulkonzept vorzulegen und nicht am vorherrschenden bildungspolitischen Fleckerlteppich weiter zu weben.

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Florian Ritter
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
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