FP-Gudenus: Kriminalstatistik 2010 verzerrend und realitätsfremd

Kein Sicherheitsplus durch Statistiktricks

Wien (OTS/fpd) - Auch wenn gewiss ist, dass die Exekutivbeamten unter den gegebenen Umständen ihr Bestes geben und hervorragende Arbeit leisten, sind die geschönten bzw. mit statistischen Tricks phantasievoll lieblich hingebogenen Zahlen der Kriminalitätsstatistik 2010 fernab jeder Realität, hält der Klubobmann der FPÖ-Wien Mag. Johann Gudenus fest. Die Statistik 2010 ist mit jener aus dem Jahr 2009 auf Grund veränderter Deliktsbezeichnungen nicht vergleichbar.

Auf dem Papier sinkende Zahlen bei Einbrüchen, Diebstählen oder Raub bedeuten daher nicht weniger Kriminalität in der Bundeshauptstadt, sondern sind ein Zeichen für mehr Kreativität bei den Verfassern. Fakt ist jedenfalls, dass die Exekutive in Wien chronisch unterbesetzt ist und dringend Unterstützung durch mindestens 1500 zusätzliche Polizisten benötigt. Auch die Einführung einer Sicherheitswacht, die insbesondere im administrativen und bürokratischen Bereich Aufgaben übernehmen könnte, würde die Polizei deutlich entlasten und ihr mehr Zeit für die Verbrechensbekämpfung auf der Straße ermöglichen.

So sei die heutige Ankündigung, wonach ab 2012 mehr Polizei auf der Straße zu sehen sein wird, zwar erfreulich, komme jedoch reichlich spät. Denn in Wirklichkeit könnten diese Polizisten heute schon auf der Straße unterwegs sein, hätte man 2008 statt 125 schon mindestens 500 Polizeischüler aufgenommen, so Gudenus. (Schluss)hn/paw

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