KO-Stv. Königsberger: Kriminalstatistik 2010 - Zahlenspielerei auf dem Rücken der Verbrechensopfer

Schönfärberei macht NÖ nicht sicherer

St. Pölten (OTS) - "Österreich wird immer sicherer - so verkauft VP-Fekter ihr unrichtig geeichtes Zählwerk über die Kriminalität der leidgeprüften Bevölkerung. Fekter sollte bei der jährlichen Selbstbeweihräucherung ihre Dienstvorschrift über die Erstellung dieser Statistik offen legen, diese zeigt auf wie hier Zahlen zu Gunsten des Ministeriums frisiert werden", sagt FP NÖ Sicherheitssprecher Erich Königsberger.

"Wenn 50 Hauseinbrüche in einer Siedlung auf Grund des örtlichen Zusammenhanges als ein Delikt geführt werden müssen und bei Ermittlung eines Täters diese 50 Delikte als geklärte gelten, ist es kein Wunder, dass bei dieser Auslegung von Straftaten die Zahlen rückläufig sind. Auf Dauer werden wir so bald mehr geklärte Delikte aufweisen, als überhaupt begangen worden sind", so LAbg. Königsberger.

"Trotz Fekters Jubelgesängen bleibt Faktum, dass in NÖ 2010 über 73.000 strafrechtlich relevante Delikte zur Anzeige gebracht wurden! Beileibe kein Grund jetzt auch noch die 12 Grenzdienststellen zu schließen und den Ostkriminellen die Türe zu uns noch weiter zu öffnen, als dies ohnehin schon der Fall ist", so Königsberger weiter.

"Die Medienberichte zeigen den wahren Zustand in NÖ auf, Kupfer-, Eisen, Auto-, und Bankomatdiebe haben Hochsaison, den dadurch Geschädigten hilft es nichts, wenn bewusst vorrangig jene Deliktsbereiche veröffentlicht werden, wo die Zahlen leicht rückgängig sind", so der Abgeordnete fortfahrend.

"Nur die Wiedereinführung der Grenzkontrollen und die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes in den GPI`s sind Garant für ein sicheres NÖ, solange die Heerscharen der Ostmafia ungehindert weiter unser Eigentum abtransportieren können ist die Bevölkerung diesen Kriminellen weiter ausgeliefert, dies sei VP-Ministerin Fekter und VP Unsicherheitssprecher Karner ins schwarze Stammbuch geschrieben", so Königsberger.

"Im Gegensatz zu Fekter, Karner und Co. haben unsere Polizisten trotz eklatanter Personal- und Ausrüstungsmängel hervorragende Arbeit geleistet, sie sind es, denen Dank und Anerkennung für ihren Einsatz gebührt", so der FP Sicherheitssprecher zum Schluss.

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