FP-Frank kritisiert schleißige Altstadterhaltung in Wien

Wertvolle Bausubstanz verfällt unter den Augen von SPÖ und Grünen

Wien (OTS) - Fast täglich müssen die Medien über erhaltenswerte Bauwerke in Wien berichten, die seit Jahrzehnten dem Verfall preisgegeben werden. Das Interesse der Stadtverantwortlichen an der Altstadterhaltung ist nur rudimentär vorhanden, so dass nur allzu oft Gründerzeit- und Jugenstilhäuser der Abrissbirne zum Opfer fallen und gesichtslosen Stahl-Glas-Konstruktionen Platz machen müssen, kritisiert FPÖ-Architektursprecherin LAbg. Henriette Frank.

Zudem wird auf Grund mangelnder Verantwortung von SPÖ und Grünen unserem Kulturgut gegenüber das Budget für Altstadterhaltung und Ortsbildpflege alljährlich gekürzt, obwohl es schon jetzt bei weitem nicht für die erforderlichen Sanierungsarbeiten ausreicht. Im Rechnungsabschluss 2009 waren dafür noch rund 7 Mio., 2010 aber nur mehr etwa 6 Mio. Euro veranschlagt. Im Jahr 2011 werden gar nur 3(!) Mio. Euro für die Pflege des historischen Stadtbilds zur Verfügung stehen, ist Frank entsetzt.

Berücksichtigt man noch, dass auch Bundesdenkmalamt und dadurch Landeskonservatorate immer weniger Mittel zur Verfügung haben, um den Erhalt der für die Struktur unserer alten Städte so wichtigen Bausubstanz zu gewährleisten, dann darf es nicht wundern, wenn architekturhistorisch unersetzbare Projekte wie etwa Otto Wagner-Stationen der U-Bahn durch die kulturelle Ignoranz von SPÖ und Grünen wahrscheinlich für immer verloren gehen, hält Frank fest. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004