FPK-Scheuch fordert mehr Polizeikräfte für Kärnten

Kärnten bei Entwicklung der Kriminalstatistik Schlusslicht

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der aktuellen Kriminalstatistik für das Jahr 2010 fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch mehr Einsatzkräfte der Exekutive für Kärnten. "In allen anderen Bundesländern ist die Zahl der Anzeigen 2010 viel stärker zurückgegangen als in Kärnten. Außerdem ist Kärnten - neben Oberösterreich - das einzige Bundesland, wo heuer weniger Kriminalfälle aufgeklärt wurden als im Jahr zuvor. Wir brauchen keine SOKO Ost, sondern unsere Einsatzkräfte wieder in Kärnten. Hier brennt der Hut", so Scheuch in Richtung Innenministerin.

Das "politisch andere Kärnten", so Scheuch, sei offenbar bei der Bundesregierung auf der Blacklist gelandet. Es würden Stützpunktschließungen des Bundesheeres geplant, Polizei-Grenzdienststellen geschlossen und Exekutivkräfte zu Sonderkommissionen Richtung Wien abgezogen. "Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ganze eine Bestrafungsaktion von SPÖ und ÖVP ist. Leider am Rücken der Kärntnerinnen und Kärntner, wie die aktuelle Kriminalstatistik beweist."

Die Aufklärungsquote ist in Kärnten im Vergleich zum Jahr 2009 um 0,5 Prozent zurückgegangen. Österreichweit hat sie sich aber um 1,5 Prozentpunkte verbessert. Bei der Zahl der Anzeigen hat Kärnten mit einem Rückgang von 5,1 Prozent die schlechteste Entwicklung genommen und liegt weit unter dem durchschnittlichen Rückgang von 9,4 Prozent.

(Schluss/le)

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