FPÖ: Herbert: Kriminalstatistik 2010 - Märchenstunde aus dem BMI

Neue Art der Statistikführung versteckt wahre Zahl der Verbrechen

Wien (OTS) - Dass die aktuelle Kriminalstatistik kein negatives Ergebnis bringen wird, dafür wurde durch die neue völlig oberflächliche Art der Statistikführung gesorgt, welche die ausgewiesenen Zahlen niedriger erscheinen lässt. "Daher ist auch der angeführte Jahresvergleich nicht objektiv und völlig unbrauchbar", stellte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, fest.

Zudem sei die ausgewiesene niedrigste Anzeigenstatistik seit dem Jahr 2001 auch die Bestätigung dafür, dass die Exekutive ein eklatantes Personalproblem habe. "Immer weniger Polizistinnen und Polizisten bringen immer weniger Tatbestände zur Anzeige", so Herbert. Dazu komme eine Überfrachtung der Exekutive mit administrativen und bürokratischen Tätigkeiten, welche die sicherheitspolizeilichen Möglichkeiten und die Aufgabenerfüllung zusätzlich einschränken. "Dass unsere Polizistinnen und Polizisten trotz der mangelnden Unterstützung aus dem Innenministerium hervorragende Arbeit leisten, ist auch ohne diese Märchen-Statistik evident", erklärt Herbert.

Interessant werde daher der nächste Jahresvergleich für die Kriminalstatistik sein - wenn nämlich die neuen geschönten Verbrechenszahlen wieder unmittelbar mit dem Vorjahr vergleichbar sind. "Ich bin jetzt schon davon überzeugt, dass dann das Ergebnis nicht so positiv für Innenministerin Fekter ausfallen wird", so Herbert.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007