Volkshilfe Weidenholzer: Bei Pflegegeld an die Menschen denken

Weidenholzer:"Wir brauchen mehr einheitliche Regelungen, nicht mehr Separatismus"

Wien (OTS) - Dem Vorschlag des aktuellen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Josef Pühringer, das Pflegegeld bei den Ländern zu bündeln, kann der Präsident der Volkshilfe Österreich Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer gar nichts abgewinnen. "Wir brauchen eine Vereinheitlichung im Pflegebereich, und sicher keine Verländerung. Denn das bringt mehr Verwaltungsaufwand und eine unterschiedliche Behandlung pro Bundesland, die niemand versteht."

Die Volkshilfe Österreich setzt sich ganz im Gegenteil für eine einheitliche, österreichweite Regelung nach nachvollziehbaren Standards ein und unterstützt den Vorschlag von Bundesminister Rudolf Hundstorfer, auch das Landespflegegeld in Bundeskompetenz zu überführen. "Schon bisher sind die Unterschiede bei der Zuerkennung zwischen den Bundesländern beträchtlich. Es gibt zu viele Entscheidungsträger, die Verfahrensdauer vor allem beim Landespflegegeld ist viel zu lange. Daher brauchen wir eine Vereinheitlichung beim Vollzug des Pflegegeldes, und dafür kann nur die Bundeskompetenz sorgen. Denn wir müssen daran denken, das System für die Menschen so einfach und nachvollziehbar wie möglich zu machen.", so Weidenholzer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Erwin Berger, MAS
Leiter Kommunikation Volkshilfe Österreich
Mobil: 0676 83 402 215
E-Mail: erwin.berger@volkshilfe.at
www.volkshilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VHO0001