BZÖ-Markowitz: Schluss mit ÖVP-Streit um Österreich-Werbung

Tourismusunternehmer brauchen starke und geeinte Werbeplattform

Mayrhofen/Wien (OTS) - BZÖ-Tourismussprecher Abg. Stefan Markowitz fordert die ÖVP auf, ihren internen Streit um die Zukunft der Österreich-Werbung zu beenden. "Dieser unwürdige ÖVP-Streit zwischen Wirtschaftskammerchef Leitl und Minister Mitterlehner schwächt die Österreich-Werbung und damit den heimischen Tourismus. Die 70.000 Tourismusunternehmen brauchen aber eine starke und geeinte Werbeplattform, um möglichst viele Gäste von einem Aufenthalt in unserem schönen Land zu überzeugen", so Markowitz am Rande des Kongresses der österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Mayrhofen.

Makowitz weist darauf hin, dass die Tourismusunternehmer mit ihren Zwangsbeiträgen das aufgeblähte schwarze Kammernsystem mit Leitl und Co finanzieren. "Damit haben die Österreich-Werbung und damit die Betriebe auch das Recht, von der Kammer unterstützt zu werden." Der BZÖ-Tourismussprecher erinnert in diesem Zusammenhang, dass es bereits im Jahr 2007 einen von allen fünf Parlamentsparteien beschlossenen Antrag zur Sicherung der Finanzierung der Österreich Werbung gegeben hat, dieser jedoch noch immer nicht von SPÖ und ÖVP umgesetzt wurde. "Das BZÖ hat deshalb den wortidenten Allparteienantrag im Zuge der Budgetdebatte im Dezember 2010 erneut eingebracht. Dieser Antrag wurde von der Regierung unverständlicherweise abgelehnt."

"Ein starker Tourismus ist unverzichtbar für Österreichs Wirtschaft. Die ÖVP soll daher endlich damit aufhören, mit ihrem internen Streit Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen", so Markowitz.

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