Schultes begrüßt Vorstoß von Umweltminister Berlakovich

ÖVP-Umweltsprecher: Hauptaugenmerk muss auf Alternativen zu unverrottbaren Verpackungsmaterialen liegen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "In den vergangen Tagen wurden in den Medien teilweise widersprüchlichen Meldungen bezüglich eines Plastiksackerlverbots gebracht - ich begrüße daher die Initiative von Umweltminister Berlakovich, hier Klarheit zu schaffen", so ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes heute, Dienstag.

Oberstes Prinzip der österreichischen Umweltpolitik bleibt die Abfallvermeidung. Ein Verbot von Plastiksackerln ist durch EU-Regelungen nicht möglich, die nationalen Handlungsspielräume sind dadurch eingeschränkt. "Umso wichtiger ist es deshalb, innovative Wege zu gehen und Initiativen zu weniger Plastiksackerln aufzuzeigen", so Schultes weiter.

"Das von Umweltminister Berlakovich initiierte 5-Punkt-Programm schlägt in die richtige Kerbe", unterstreicht Schultes, der sich damit in seinem Weg bestätigt sieht. Das 5-Punkte-Programm beinhaltet unter anderem eine Kooperation mit dem Handel zur Vermeidung von Kunststofftragetaschen und eine Evaluierung der derzeit gültigen Bestimmungen in der europäischen Union.

"Besonders zu begrüßen ist die Anregung einer Prüfung durch die EU-Kommission bezüglich einer Kennzeichnungspflicht für Kunststofftragetaschen", betont Schultes. Zur Erleichterung der Mülltrennung sollte für die Konsumenten eine deutlich sichtbare Kennzeichnung der Verwertungsmöglichkeit auf Kunststofftragetaschen vorgesehen werden. Klar sei aber auch, dass man das Übel an der Wurzel anpacken und die Bevölkerung noch stärker über Möglichkeiten der Abfallvermeidung informieren muss - hier ist die Abfallwirtschaft aber insbesondere der Handel noch mehr gefordert, schloss der ÖVP-Umweltsprecher.
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