Jakob Auer zum deutschen Dioxin-Skandal: Fahrlässigkeit muss hart bestraft werden!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wenn ein Glied in der Kette der Lebensmittelerzeugung versagt, muss das schädliche Glied ausgesondert werden und nicht die ganze Kette! Denn neben den Konsumenten sind vor allem die Bauern Leidtragende im deutschen Dioxin-Skandal. Für ÖVP-Abg. Jakob Auer ist daher klar, dass Futtermittelkonzerne, die mit ihrem verantwortungslosen Handeln die Lebensmittelkette nachhaltig geschädigt haben, auf der Stelle geschlossen werden müssen und den unter Druck geratenen Bauern der dabei entstandene Schaden umgehend ersetzt werden muss. "Fahrlässigkeit im Umgang und in der Herstellung mit Lebensmitteln muss hart bestraft werden", verweist Auer auch darauf, dass durch den deutschen Dioxin-Skandal nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. "Das Vertrauen in gesunde Lebensmittel ist nachhaltig geschädigt!"

In Österreich ist mit dem AMA-Gütesiegel eine strenge Kontrollinstanz bei der Lebensmittelkette eingebaut. "Heimische Konsumenten können beim Fleischkauf daher sicher sein", fordert Auer von den verarbeitenden Betrieben, auf österreichische Qualität zu achten. Die streng kontrollierte und zertifizierte Eigenfuttermittelschiene in Österreich bürgt für hochwertiges Futter und Qualitäts-Fleisch. "Gerade am Lebensmittelmarkt ist Verunsicherung bzw. Vertrauensverlust marktentscheidend", hofft Auer, dass die heimischen Konsumenten sich nicht vom Dioxin-Skandal bei unserem Nachbarn anstecken lassen.

Aufgabe der Europäischen Union ist es nun, aus den Fehlern in Deutschland zu lernen und verstärkt auf eine EU-weite Kennzeichnung von Lebensmitteln vom Ursprung bis zur Theke zu setzen. "Österreich kann hier wieder einmal als Vorbild herangezogen werden", betont der ÖVP-Abgeordnete. Den Futtermittelkonzernen, die sich ihrer Verantwortung als Lebensmittelerzeuger mit zutiefst verabscheuenswürdigen Mitteln entzogen haben, müsse für immer das Handwerk gelegt werden. "Und sie sind es auch, die den betroffenen Bauern den entstandenen Schaden ersetzen sollten", schloss Jakob Auer.
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