Zugangsregeln - BZÖ-Widmann: Knock-Out statt sinnvoller Beschränkungen

Wien (OTS) - "Karl und Schmied versuchen nur, mit Knock-Out-Prüfungen die Erstsemstrigen k.o. zu schlagen, statt endlich sinnvolle Zugangsbeschränkungen einzurichten, um den drohenden Studententsunami aus Deutschland zu bremsen", kommentiert BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann die Vorschläge der beiden Ministerinnen. Nur die Kombination aus Einschreib- und Studiengebühren samt sozial treffsicheren Beihilfen kann laut Widmann bei den Massenfächern die Studenten reduzieren.

"Immerhin wird die BZÖ-Forderung nach einer Studieneingangsphase zum Teil übernommen. Die nur einmal mögliche Prüfungswiederholung stellt allerdings klar eine Knock-Out-Prüfung dar und ist abzulehnen!", so Widmann. Zudem sei die nun vorgestellte Fassung "keine Antwort auf völlig überlaufene Studienrichtungen und auf den drohenden Studententsunami aus Deutschland."

Einzig zielführende Maßnahme zur Senkung der Studieneinsteiger sei eine Einschreibgebühr von 5.000 Euro, die alle, die in Österreich die Matura abgelegt haben, mittels eines Uni-Schecks begleichen können, so Widmann. Zusätzlich verlangt der BZÖ-Wissenschaftssprecher die Wiedereinführung der Studiengebühren "gekoppelt mit sozial treffsicheren Beihilfen, denn der Studienzugang darf keine Frage der sozialen Herkunft sein", so Widmann.

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