Beatrix Karl zur Neuregelung des Hochschulzugangs: Mehr Klarheit für Studierende und bessere Planbarkeit für Universitäten

Einigung mit Ministerin Schmied - Wissenschaftsministerin bringt UG-Novelle im Ministerrat ein

Wien (OTS) - "Die Neuregelung des Hochschulzugangs ist ein
wichtiger erster Schritt zu mehr Klarheit für Studierende und bessere Planbarkeit für Universitäten", fasst Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl die UG-Novelle zusammen, die sie nach zahlreichen Gesprächen und der erfolgten Einigung mit Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied heute in den Ministerrat einbringt. Gelten soll die Neuregelung bereits im kommenden Wintersemester, so Karl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerin Schmied.

Die Eckpunkte:

+ Verpflichtende und rechtzeitige Voranmeldung zum Studium noch vor der Inskription bis 31. August (Wintersemester) bzw. 31. Jänner (Sommersemester) für alle Bachelor-, Master- und Diplomstudien. Diese verpflichtende Voranmeldung bringt mehr Planbarkeit für die Universitäten.

+ Verpflichtende Studienwahlberatung und entsprechender Ausbau des Beratungsangebots. Mit dieser Maßnahme soll eine bewusstere Studienentscheidung erreicht werden. Denn: Derzeit belegen 60 Prozent der Studienanfänger nur 10 Prozent der Fächer. Details zum Nachweis werden durch eine Verordnung der Wissenschaftsministerin im Einvernehmen mit der Unterrichtsministerin festgelegt.

+ Neugestaltung der Studieneingangs- und Orientierungsphase: Es kommt zu einer Straffung (Festlegung auf die Dauer eines Semesters) und einer Klarstelllung, dass nur jene Studierenden ihr Studium fortsetzen dürfen, die diese Eingangsphase positiv bestehen. Weiters wird die Zahl der möglichen Prüfungswiederholungen in der Studieneingangsphase auf eine Wiederholung reduziert (Universität kann autonom eine weitere Wiederholung ermöglichen). Dadurch gibt es sowohl für die Studierenden als auch für die Universitäten rasch Klarheit.

"Die neue Studieneingangsphase stellt auf Leistung und Qualität ab. Wer die Anforderungen erfüllt, kommt weiter", so die Ministerin. "Die Neuregelung des Hochschulzugangs in allen Fächern ist ein wichtiger erster Schritt für mehr Qualität an unseren Universitäten. Es ist erfreulich, dass die SPÖ zu diesem Schritt bereit war und sich zu einer Kapazitätsregelung im Zuge der Studienplatzfinanzierung bekennt", schließt Beatrix Karl.

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