Köstinger zum Dioxin-Skandal: Futtermittelproduktion ist keine Müllentsorgungsstelle!

EU-Abgeordnete fordert konsequenten europäischen Weg nach österreichischem Vorbild

Straßburg, 18. Jänner 2011 (OTS) Aus aktuellem Anlass forderten die Europaparlamentarier im Rahmen der Plenartagung eine Aussprache mit der Kommission zum Dioxin-Skandal in Deutschland. ÖVP-Agrarsprecherin Elisabeth Köstinger versteht den derzeit herrschenden Unmut der Konsumenten: „Die Menschen sind durch den deutschen Dioxin-Skandal verunsichert und fordern zu Recht höchste Sicherheit und vor allem lückenlose Nachvollziehbarkeit in der Lebensmittelerzeugung. Österreich ist in puncto Sicherheit und Qualität bei der Futtermittelproduktion vorbildlich." ****

Forderung an die Kommission: Vom Ursprung weg markiert und kontrolliert!

Die lückenlose Aufklärung der Verantwortlichkeiten und Schadensbegrenzung im aktuellen deutschen Dioxin-Skandal ist nur
der Anfang. Köstinger und die Vertreter des Landwirtschaftsausschusses fordern die Kommission auf, rasche und umfassende Maßnahmen zu treffen, um eine derart fahrlässige Vorgehensweise seitens der Futtermittelhersteller zukünftig zu verhindern. „Die Futtermittelproduktion ist keine Müllentsorgungsstelle und Industrieabfallprodukte haben in Tierfutter nichts verloren. Wir plädieren für schärfere Kontrollen der Futtermittelkonzerne sowie akut eine Entschädigung für Bauern, die durch diese verantwortungslosen Machenschaften unter Druck geraten sind. Zudem muss das Vertrauen der Konsumenten durch Information und Aufklärung wiederhergestellt werden. Köstinger plädiert für eine EU-weite klare Kennzeichnung der Lebensmittel. "Die Implementierung einer einheitlichen Ursprungskennzeichnung für Lebensmittel und ihre Zutaten wäre ein wichtiger Schritt“, so Köstinger.

Dioxin in aller Munde? Nicht in Österreich!

Österreichs Lebensmittel sind sauber, soviel ist sicher. Es gibt keinerlei Hinweise, dass kontaminiertes Futter und dioxinverseuchte Lebensmittel in heimische Betriebe und Regale gelangt sind. „Unsere Bauern und Fleischproduzenten setzen auch beim Futtergetreide überwiegend auf heimische Qualität. Zusätzlich haben sich die österreichischen Futtermittelhersteller selbst freiwillig eine jährliche Überwachung auferlegt, um höchste Reinheit und Sicherheit garantieren zu können“, so ÖVP-Agrarexpertin Elisabeth Köstinger.

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