Fragen - zu sensibel für die Ignoranz ...

Klagenfurt (OTS) - Wenn man die Sache - von dem der baffe
Beobachter als "Skandal", der unaufgeregte Insider als "Normalität" spricht - närrisch-heiter besieht, käme man zur Conclusio: Der Kirche sind noch nicht genug Schäfchen abhanden gekommen. Sie kämpft auf Teufel (sic!) komm raus um noch ein paar Abtrünnige mehr ... Unnärrisch-unheiter besehen mündet die Bilanz in der Frage: Warum ist es von der Ethik-Kommission der Bischofskonferenz als rechtens abgesegnet, wenn Spendengelder nicht auf direktem Weg zum Bestimmungsort gelangen, sondern auf "sicheren Sparbücheln" und "spekulativen Aktienmärkten" zwischengebunkert werden? Wie das? Wieso darf man - wie im Fall der Diözese Linz - mit dem Geld, das der Spendengeber im guten Glauben an die Dreikönigsaktion den Sternsingern darreicht, Geschäfte machen? Wer zweigt den Gewinn ab? Wer gleicht den Verlust aus? Da wie dort die Kirche? Oder nimmt sich diese nur das Zubrot und hakt das Minus unter "Pech gehabt" ab? Fragen, die zu sensibel sind, als dass man sie mit der Reflex-Antwort "Da gibt es nichts zum Aufregen" als erledigt betrachten sollte ...

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