Verbrennung von Stimmzetteln in Marchegg: VP gewinnt Peinlichkeitswertung

Nur ein Schelm würde behaupten in der ÖVP gibt es problematische Demokratieansätze...

St. Pölten (OTS) - Vier Stimmzettel hatte der Sprengelwahlleiter
in Marchegg nach der Auszählung der Gemeinderatswahl zu viel, deshalb beschloss man einhellig Zettel der FPÖ und der Bürgerliste zu verbrennen, um wieder auf die richtige Summe zu kommen.

"Was hier an bananenrepublikanischer Dummheit kaum zu übertreffen ist, ist just einem Vertreter der Mehrheitspartei in unserem Land eingefallen. Ich hoffe wirklich, dass die VP solche Husarenstücke nicht auf ihrer Parteiakademie lehrt!", kommentiert der FP-Kommunalsprecher LAbg. Christian Hafenecker diesen Fall.

"Selbstverständlich liest sich der Bericht über diesen Vorfall beim ersten Hinsehen lustig. Tatsächlich wurden hier aber die Grundsätze einer demokratischen Wahl mit Füßen getreten und es ist für mich daher auch absolut vertretbar, dass entsprechende bedingte Strafen verhängt wurden!", so Hafenecker weiter.

Abgesehen von diesem Fall bleibt Hafenecker bei der Forderung, die seitens der Freiheitlichen schon unmittelbar nach der Gemeinderatswahl aufgestellt wurde: "Wir brauchen in NÖ eine umfassende Wahlrechtsreform, vor allem im Hinblick auf die Briefwahl. Wie auch das Beispiel Altmelon zeigt, hat diese Regelung dem Betrug Tür und Tor geöffnet. Hier muss es daher jedenfalls zu einer Änderung kommen!".

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