FPÖ-Hofer zu Spekulationen mit Spendengeldern

Strenge gesetzliche Richtlinien von FPÖ gefordert

Wien (OTS) - Nachdem das Nachrichtenmagazin Profil darüber berichtet hat, dass in einer Diözese beträchtliche Mittel aus der Dreikönigsaktion in Immobilienaktien investiert wurden, verlangt FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer neue gesetzliche Richtlinien zum Umgang mit Spendengeldern in Österreich. Bekanntlich können Spenden an mildtätige Organisationen in Österreich auch steuermindernd geltend gemacht werden.

Hofer: "Jenen Organisationen, die Zuwendungen und Spenden erhalten, die steuermindernd geltend gemacht werden können sowie natürlich Körperschaften öffentlichen Rechts wie etwa anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften soll untersagt werden, mit Spenden zu spekulieren."

Gleichzeitig will Hofer eine verpflichtende Offenlegung was den Einsatz der Spendengelder und allfällige Rücklagen anbelangt. So sei beispielsweise anzugeben, welcher Prozentsatz der Spenden für Verwaltungsaufgaben verwendet wird und welcher Anteil den Hilfsbedürftigen direkt zugutekommt. "Ich habe immer mehr den Eindruck, dass es einige Organisationen gibt, die an der Gutmütigkeit und an der Hilfsbereitschaft von Menschen gut verdienen. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Wer in gutem Glauben Geld spendet, der soll sich auch sicher sein können, dass sein Geld gut eingesetzt ist", so Hofer.

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