BZÖ-Huber: Stöger hat Salmonella-Skandal in Tirol vertuscht

Huber: "Bundesregierung macht Tirolerinnen und Tiroler zu Versuchskaninchen der europäischen Lebensmittelmafia - BZÖ reicht parlamentarische Anfrage an Stöger und Berlakovich ein

Innsbruck (OTS) - "Es ist inakzeptabel, dass die Tirolerinnen und Tiroler erst im Jänner 2011 über die Medien und nicht über das Bundesministerium für Gesundheit informiert wurden, dass verunreinigte Eier aus den Niederlanden für einen Ausbruch von mindestens 86 Salmonellose-Erkrankungen im Frühjahr 2010 verantwortlich waren; erst Monate später wurden die Warne aus dem Handel genommen. Zusätzlich untersuchen die Gesundheitsbehörden bereits seit September 2010, welche Nahrungsmittel für einen weiteren Ausbruch von 70 gemeldeten Salmonella-Erkrankungen in Tirol verantwortlich sein könnten. Aber das Gesundheitsministerium hat es bis heute es nicht der Mühe wert gefunden, die Bevölkerung darüber zu informieren und die Menschen vor möglichen verunreinigten Lebensmitteln zu warnen - das ist der nächste Skandal von Vertuschungsminister Stöger", kritisiert BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber und kündigt eine parlamentarische Anfrage an Stöger an.

Nach dem Listerien-Skandal, dem Gensoja-Skandal, dem Dioxin-Skandal und dem Salmonella-Skandal mache die Bundesregierung die Tirolerinnen und Tiroler nach dem Motto "Mal schauen, ob was passiert" zu Versuchskaninchen der europäischen Lebensmittelmafia warnt Huber. "Dass Amtsärztin Dr. Anita Lucker-Hornischer die 379 Salmonella-Erkrankungen in Tirol - das ist österreichweit die höchste Zahl von pro Kopf - damit argumentiert, dass in Tirol die Kontrollen am Besten seien, ist ein Skandal im Skandal", so Huber und werfe zudem viele Fragen über die Qualität der Lebensmittelkontrollen in den anderen Bundesländern auf. "Das BZÖ wird der Vertuschungspolitk der rot/schwarzen Bundesregierung, aber auch der regionalen Gesundheits- und Lebensmittelbehörden nicht tatenlos zusehen, sondern handeln und auf parlamentarischer Ebene bekämpfen, um dadurch für die nötige Transparenz sorgen", verspricht Huber.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Tirol / Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002