FPÖ-Lausch: Grenzpostenschließung ist sicherheitspolitischer Anschlag auf Niederösterreich

Wien (OTS) - Als "Anschlag auf die Sicherheit der Bürger in Niederösterreich" bezeichnet NAbg. Christian Lausch die Schließung von zwölf Grenzposten. Er befürchtet, dass der importierten Kriminalität dadurch Tür und Tor geöffnet werden, und spricht sogar von einem drohenden Sicherheitsfiasko.

"Es ist zu befürchten, dass die Kriminalität nun direkt in die Bezirkshauptstädte wie etwa Hollabrunn gezogen wird. In Zeiten von organisierter Ostkriminalität wird hier an der völlig falschen Stelle gespart!" so der niederösterreichische Abgeordnete. Lausch spricht von einem völlig falschem Konzept auf dem Rücken der Bürger. "Die Kriminalität muss im ersten Schritt direkt an der Grenze bekämpft werden. Es muss doch im Sinne von allen sein, die Kriminellen gar nicht erst ins Land zu lassen. Sie zu bekämpfen, wenn sie bereits mitten unter uns im urbanen Raum, etwa in Hollabrunn, angekommen sind, ist zu spät. Da werden auch keine neu gegründeten Sokos helfen. Man darf nicht vergessen, dass die Schließung der Grenzposten nahezu den Charakter einer Einladung an Ostbanden darstellst."

Der Freiheitliche Abgeordnete fordert den genau umgekehrten Weg. Er will die Grenzposten nicht geschlossen sehen, sondern sogar aufgewertet. "Es ist doppelbödig die Grenzpostenschließung mit der Ineffizienz zu begründet, nachdem die Grenzposten von Maria Fekter in den letzten Jahren systematisch ausgehungert wurden. So waren etwa in Kleinhaugsdorf nicht einmal die Hälfte der Planstellen besetzt." so Lausch weiter.

Lausch fordert die Innenministerin auf, den Schutz der Bürger umgehend ernst zu nehmen. "Anstatt die Grenzposten zu schließen, müssten wir sie wieder aufleben lassen. Zeigen wir den Ostbanden bereits an unserer Grenze, dass sie bei uns schweres Spiel haben. Packen wir das Problem an der Wurzel. Der Schutz der Bevölkerung muss klar an erster Stelle stehen, den Verbrechern darf gar nicht erst die Möglichkeit geboten werden, ungehindert in das Niederösterreichische Kernland und unsere Städte vorzudringen." so Lausch abschließend.

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