Hilfe bei Morbus Sudeck

Schmerzzentrum bietet Kombinationstherapie

Wien (OTS) - Schmerz muss nicht sein! Während dem akuten Schmerz, der bei Verletzung auftritt, eine wichtige Warn- und Schutzfunktion zukommt, ist der chronische Schmerz physiologisch oft ohne tieferen Sinn. Schmerzen, die über den normalen Heilungsprozess hinaus anhalten, sind daher als Krankheit zu werten. Ursache solch ungeliebter Schmerzen ist zum Beispiel eine Sudeck Dystrophie, die auch Morbus Sudeck, komplexes regionales Schmerzsyndrom oder Algodystrophie genannt wird - eine neurologisch / orthopädische Erkrankung.

Durchblutungsstörung schädigt Gelenk

Zum Aufkommen solch einer Sudeck Dystrophie kann es infolge eines Traumas oder einer Operationen an den Knochen kommen. Ursache ist eine Durchblutungsstörung aufgrund eines verzögerten Abbaus verschiedener Entzündungsmediatoren im Bereich des Bruchs, der Prellung oder der Operation. Die durch die Durchblutungsstörung verursachte Mangelernährung des betroffenen Areals kann zu einer Versteifung des Gelenks und im schlimmsten Fall sogar zum gänzlichen Funktionsverlust führen.

Fortschreitende Verschlechterung

Im Anfangsstadium dieser Erkrankung (innerhalb von etwa drei Monaten) zeichnen sich eine Schwellung (Ödem), eine Rötung, ein deutliches Wärmegefühl und erste Schmerzen ab. Dann wird die Funktionseinschränkung in den angrenzenden Gelenken merklich. Spätestens jetzt sollten Betroffene mit einer Therapie beginnen. Im Schmerzzentrum Dr. Stabauer-Goria finden leidgeplagte Patientinnen und Patienten Hilfe. Der Mensch zuerst - so das Motto des erfahrenen Teams in der Hütteldorfer Praxis unter der ärztlichen Leitung von Dr. Ornella Stabauer-Goria.

Kombinationstherapie fördert Knochenaufbau

Zum erweiterten Angebot des Schmerzzentrums gehört seit Kurzem die Bisphosphonattherapie, die in Deutschland und den USA bereits erfolgreich zur Behandlung bei Sudeck Dystrophien eingesetzt wird. Kamen die knochenaufbaufördernden Bisphosphonate in Österreich bisher vorrangig zur Therapie bei Osteoporose zum Einsatz, so eröffnet die im Schmerzzentrum angebotene Anwendung bei Sudeck Dystrophien neue Möglichkeiten. Dr. Ornella Stabauer-Goria: "Wir bieten bei Sudeck-Erkrankungen und Knochenmarködemen eine Kombinationstherapie aus Bisphosphonaten in Infusionsform und Vitamin D. Beide Wirkstoffe fördern den Knochenaufbau und ergänzen sich optimal. Zudem erlaubt die Infusionsgabe eine deutlich bessere Aufnahme als über den Magen-Darm-Trakt." In den meisten Fällen ist die Therapie nach etwa drei Monaten abgeschlossen, die Patientin oder der Patient schmerzfrei und die Funktion wieder hergestellt. "Früherkennung ist dabei jedoch besonders wichtig", so Dr. Stabauer-Goria, die unterstreicht: "Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Wiederherstellung und unnötige Schmerzen bleiben erspart".

www.stabauer-goria.com

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Dr. Stabauer-Goria, die ärztliche Leiterin des Schmerzzentrums, steht für Interviews und Fachauskünfte zum Thema Schmerzen aus dem Bewegungsapparat gerne zur Verfügung.

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