Leichtfried: Bildungsreform ist kein Match zwischen Niederösterreich und Wien

Die Zeiten von Grenzen in den Köpfen und im eigenen Land müssen vorbei sein

St. Pölten (OTS) - "Wieder einmal hat VPNÖ-Klubobmann Schneeberger mit seinen zuletzt gemachten Aussagen anlässlich der laufenden Bildungsdebatte bewiesen, dass Sachlösungen nicht das Seine sind. Mit absurden Zahlenspielereien auf dem Rücken der Bundeshauptstadt Wien versucht der VPNÖ-Klubobmann, billig politisches Kleingeld zu wechseln, obwohl auch ihm bekannt sein müsste, dass Schulvergleiche zwischen Ballungsraum und ländlichem Raum aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen keine Aussagekraft besitzen. Zudem blendet Schneeberger wissentlich in seiner Kritik völlig aus, dass weder in Niederösterreich noch in Wien die Ergebnisse der PISA-Studie zufriedenstellend waren", kritisiert der Bildungssprecher der SPÖ Niederösterreich, Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried

"Die Bildungsreform ist kein Match zwischen Niederösterreich und Wien, es ist auch kein Match zwischen den großen Städten und den Landgemeinden, sondern hier geht es um verbesserte Bildungschancen künftiger Generationen in Österreich. Das ständige Ausblenden von "Know-how" international anerkannter Bildungsexperten lässt vielleicht die eigene Welt in Ordnung erscheinen, bringt Österreich aber in der Bildungsdebatte keinen Zentimeter vorwärts. Zwar ist es erfreulich, dass Schneeberger & Co. innerhalb ihrer eigenen Partei immer mehr auf verlorenem Posten stehen und ihre reflexartige Blockadepolitik des Einzementierens durch reformorientierte, fortschrittliche VP-Kräfte langsam Risse bekommt, aber das reicht nicht aus. Gerade die konsequente Arbeit von Bundesministerin Claudia Schmied hat die großen Herausforderungen im Bildungsbereich aufgezeigt, die eine rasche Beschleunigung des von ihr eingeleiteten Reformprozesses verlangen", betont Klubobmann Leichtfried.

"Die Zeiten von Grenzen in den Köpfen und im eigenen Land müssen vorbei sein. Wir brauchen eine Schule der Zukunft und keine antiquierten - etwas vorsorglich 'entstaubten' - schulpolitischen Rezepte der Vergangenheit. Daher ist es notwendig, die Lernbereitschaft unserer Kinder schon sehr früh zu fördern, bereits im Kindergarten der Vielfalt eine Chance zu geben, nicht zu früh zu selektieren und länger gemeinsam zu lernen, um vorhandene Fähigkeiten und Talente bestens in einer gemeinsamen Schule der 10 bis 14-Jährigen zu entfalten", so Leichtfried.
(Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

SPÖNÖ-Landtagsklub
Mag. Anton Heinzl
Pressereferent
Tel.: Tel: 02742/9005 DW 12576, Mobil: +43 676/4073709
anton.heinzl@noel.gv.at
www.landtagsklub.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001