FPÖ-Kickl zu Arbeitsmarkt: Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht nachhaltig

Öffnung des österreichischen Arbeitsmarkts für neue EU-Mitglieder unverantwortlich

Wien (OTS) - Keinen Grund zu Jubel und Selbstgefälligkeit sieht FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Rückgang der Arbeitslosenzahlen sei nicht nachhaltig und immer noch sehr hoch. Der Beschäftigungszuwachs verdanke sich in weiten Bereichen der Leiharbeit und Teilzeitjobs, die sozialrechtlich wie finanziell Beschäftigungsverhältnisse zweiter und dritter Klasse seien.

"Es darf auch nicht vergessen werden, dass viele de facto Arbeitslose, weil sie nicht beim AMS als solche gemeldet sind, nicht in Statistik aufscheinen, obwohl sie trotzdem arbeitssuchend sind. Das sind zum Beispiel Schulabgänger oder Frauen, die nach Kindererziehungsphase in Berufsleben einsteigen wollen und so weiter", sagt Kickl.

Vor diesem Hintergrund sei die Öffnung des Arbeitsmarktes am 1. Mai mehr als unverantwortlich, betont Kickl erneut. Das werde zweifelsfrei zu einem Zuwachs der Arbeitslosigkeit führen. "Die Arbeitslosenzahlen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn liegen weit über denen Österreichs. Umfragen zeigen, dass insbesondere bei Ungarn und Slowaken Österreich ein beliebtes Ziel für die Arbeitsplatzsuche ist."

Eine besondere Bedrohung gehe ab 1. Mai nicht nur von ausländischen Arbeitnehmern, die bei österreichischen Firmen Beschäftigung suchen und sich in Österreich niederlassen oder einpendeln aus, sondern auch von Firmen aus den neuen EU-Ländern aus, die ihrerseits ihre Mitarbeiter in Österreich beschäftigen. "Hundstorfers Pläne gegen Sozialdumping sind ein zahnloses Instrument. Es könnte nur helfen, die Öffnung auf unbestimmte Zeit zu verschieben", so Kickl. Verträge könnten nicht unabhängig von den realen Entwicklungen als EU-Dogma aufrecht erhalten werden, sondern bedürften der Anpassung an aktuelle Bedrohungsszenarien, betont der freiheitliche Generalsekretär abschließend.

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