BZÖ Huber: Lebenshilfe Österreich soll österreichweit Gehälter offenlegen

Desinteresse an Aufklärung des Skandals der Lebenshilfe Österreich und der Länderorganisationen wirft viele Fragen auf

Wien (OTS) - "Ganz Österreich ist erschüttert und entsetzt,
welche Privilegien und fürstliche Gehälter sich die Manager der Lebenshilfe Tirol gegönnt haben bzw. noch gönnen. Hier muss es sofort umfassende Aufklärung geben und in einem ersten Schritt sind alle Managementgehälter bei der Lebenshilfe völlig offenzulegen", so der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen angeblichen Kindesmissbrauchs, wegen persönlicher Bereicherung durch ÖVP-nahe Manager der Lebenshilfe Tirol, täglich häuften sich die Vorwürfe und die Lebenshilfe Österreich, wie auch sämtliche Länderorganisationen hüllen sich in Schweigen und demonstrieren Desinteresse. Warum das so ist, gelte es dringend zu hinterfragen, so Huber.

"Es muss doch sowohl im Interesse der Lebenshilfe Österreich, der Länderorganisationen sein, der behinderten Menschen und der tausenden ehrlichen und aufrichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als auch der Spender sein, dass der Skandal bei der Lebenshilfe Tirol lückenlos aufgeklärt wird und die für den Skandal verantwortlichen Manager zur Verantwortung gezogen werden", argumentiert Huber. "Die Lebenshilfe Österreich und die Länderorganisationen haben mit der Offenlegung ihrer Gehälter und eventuellen Privilegien, die einmalige Chance, verloren gegangenes Vertrauen der Menschen, aber vor allem der Spenderinnen und Spender, im Sinne der behinderten Menschen zurückzugewinnen. Beweisen Sie uns, dass es sich bei den ÖVP-nahen Abcashern im Management der Lebenshilfe Tirol um Einzelfälle handelt und dass das Abkassieren auf Kosten der Menschen mit Behinderung nicht System hat," verlangt Huber

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