VP-Gerstl ad Wiener Linien: Es gibt noch viel zu tun!

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Präsentation der Zahlen für 2010 fordert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Wolfgang Gerstl, von den Wiener Linien und der rot-grünen Stadtregierung die Erledigung der längst überfälligen Hausaufgaben. "In puncto Anbindung, Service, Streckennetz und Intervalle sind die Wiener Linien den Bürgerinnen und Bürgern noch einiges schuldig! Die heutigen Jubelmeldungen können nicht darüber hinweg täuschen", erklärt er dazu.

Hauptbahnhof an zwei U-Bahn Linien anbinden

Als ein Beispiel für noch nicht erledigte Hausaufgaben nannte Gerstl die U-Bahn Anbindung des Wiener Hauptbahnhofes. "Eine U-Bahn für diesen Verkehrsknotenpunkt wird nicht reichen. Der Bahnhof muss an eine weitere Linie angeschlossen werden", betont der VP-Stadtrat.

U-Bahn in die Umlandgemeinden weiterführen

Er wiederholt in diesem Zusammenhang auch die Forderung nach Verlängerung der U-Bahn-Linien an den Stadtrand und auch ins Umland. "Der Pendlerverkehr könnte dadurch besser und ökologischer gesteuert werden. Diese Chance sollte ergriffen werden", so Gerstl.

Aufholbedarf bei Fahrgastzahlen

Im Bezug auf die tatsächlichen Fahrgastzahlen sieht der VP-Verkehrssprecher ebenfalls Aufholbedarf. "Andere Metropolen wie Madrid oder Prag liegen immer noch deutlich vor Wien. Wenn die Bundeshauptstadt da aufholen will, muss sie zwei Gänge zulegen", so Gerstl.

Und der ÖVP-Wien Stadtrat abschließend: "Statt medial die Sektkorken knallen zu lassen, wäre es an der Zeit, das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel umfassend und vor allem regionenübergreifend auszubauen. Im 21. Jahrhundert sollte die Verkehrsplanung nicht an der Stadtgrenze aufhören!"

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