Schultes: Schifffahrt ausbauen - Nationalpark Donauauen nicht in Frage stellen!

ÖVP-Umweltsprecher für umgehende Umsetzung des geplanten Pilotprojekts bei Bad Deutsch Altenburg

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Angesichts der aktuellen Diskussion um die Flussbauprojekte der "via donau" tritt ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes vehement für eine umgehende Umsetzung des geplanten Pilotprojekts bei Bad Deutsch Altenburg ein. "Das ist ein wichtiger Schritt, weil wir bei der Lösung der Probleme des Nationalparks und der Schifffahrt weiterkommen wollen", so Schultes heute, Freitag.

Der ÖVP-Umweltsprecher hat kein Verständnis für die Haltung der Projektgegner, die auch nicht den Ansatz einer realistischen Alternative aufzeigen können. Schultes, der selbst in der Region östlich von Wien wohnt, hat die Diskussion um die Donau seit 25 Jahren mitverfolgt. Schon damals ging es darum, wie man das Problem der Eintiefung der Donausohle ohne Stauhaltung lösen und der Natur der Donau wieder mehr Raum geben kann, ohne Hochwasserschutz und Schifffahrt zu beeinträchtigen.

"Jetzt, wo es ernst werden soll, wo Ministerium und via donau tatsächlich Geld in die Hand nehmen wollen, wo sich die Verantwortlichen des Nationalparks, die maßgeblichen Fachleute der Universitäten, der NÖ Naturschutzbund und Birdlife klar für das Projekt ausgesprochen haben und von einer Win-Win-Situation für Schifffahrt und Nationalpark sprechen - jetzt soll alles wieder zurück an den Start?" Besonders wundert sich Schultes, wie sich manche Organisationen über die Meinung der eigenen Fachleute hinwegsetzen. "Wenn sich beispielsweise der renommierte Naturschutzprofessor Dr. Georg Grabherr, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des WWF, eindeutig für diese Maßnahmen ausspricht, hat das für mich Gewicht." Von Bedeutung ist auch, dass sich wesentliche Mitgliedsorganisationen des Umweltdachverbandes wie Birdlife Österreich, Naturschutzbund Niederösterreich und der österreichische Fischereiverband als übergeordneter Bundesdachverband aller Landesfischereiverbände zum Pilotprojekt bekennen. Eine Petition von 140 WissenschafterInnen unterstreicht die fachliche Qualität des Projektes.

Für Schultes sieht es so aus, als ob die Naturschutz-Polemiken nur ein Vorwand wären, um jede Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen zu verhindern. "Die Führungskrise im Umweltdachverband darf in ihren Auswirkungen nicht dazu führen, dieses für die Donauregion lebenswichtige Projekt zu stören. Es gibt dazu keine Alternative. Die Verbesserungen werden wir brauchen, wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen und umweltfreundlichere Verkehrsträger entwickeln wollen". (Schluss)

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