FPK-Scheuch kritisiert geplante Schließung des BH-Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt

Sparpotenzial gegen Null, aber schwere Beeinträchtigung im Katastrophenfall

Klagenfurt (OTS) - Heftige Kritik gibt es von FPK-Obmann DI Uwe Scheuch zu neuen Sparplänen der Bundesregierung in Kärnten. Gerüchten zufolge plant SPÖ-Verteidigungsminister Darabos die Schließung des Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt. "Im Katastrophenfall und bei Suchaktionen sind Hubschraubereinsätze meist die einzige Möglichkeit. Da kommt es auf jede Minute an. Kärnten braucht diesen Hubschrauberstützpunkt, weil er oft Leben rettet. Außerdem ist das Einsparungspotenzial quasi Null", so die Kritik von FPK-Obmann Scheuch.

Laut interner Bundesheer-Informationen würde Darabos, wenn er alle Hubschrauber-Stützpunkte in ganz Österreich - mit insgesamt 24 Alouette-Hubschraubern - schließen würde, gerade einmal 3 Prozent des gesamten Flieger-Budgets einsparen. "Die Ausrede, der Kärntner Stützpunkt mit einem einzigen Hubschrauber muss aus Spargründen geschlossen werden, ist also reine Farce", rechnet der FPK-Obmann vor. Außerdem würde die Schließung auch schwere Beeinträchtigungen der Einsatzmöglichkeiten im Katastrophenfall bedeuten.

Den Bundesheer-Stützpunkt jetzt zu schließen, sei offenbar nach den Polizei-Grenzdienststellenschließungen Loibltunnel, Karawankentunnel, Rosenbach, Wurzenbach und Seebergsattel die nächste Bestrafungsaktion der Bundesregierung gegen Kärnten. "Es scheint sich hier um eine systematische Benachteiligung eines Bundeslandes zu handeln. Wir werden uns dagegen mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen und hoffen, dass die Bundesregierung zur Vernunft kommt. Wie die Herren Minister in Wien aufgrund der Kriminalitätsstatistik und der jährlichen Unwetter wissen müssten, ist die Bevölkerung leider viel zu oft auf Polizei und Bundesheer angewiesen. Die aktuelle Schließungswelle ist also absolut indiskutabel", so Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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