AWO: Polens boomende Bauwirtschaft ist Chance für österreichische Unternehmen

Möglichkeiten für Exporteure und Investoren aber in nahezu allen Branchen - Polen ist Nummer 10 unter den wichtigsten Exportzielmärkten Österreichs

Wien (OTS/PWK019) - Die polnische Bauwirtschaft boomte sogar im Krisenjahr 2009 (+4,7%) und konnte den Nachwehen der Wirtschaftskrise zum Trotz 2010 wieder um satte 3,4% zulegen. "Auch heuer soll es weiter steil bergauf gehen mit einem prognostizierten Wachstum der Baubranche von über vier Prozent. Neben den klassischen Motoren des polnischen Bausektors, dem Straßenbau und Infrastrukturprojekten, entwickeln sich auch der private Hochbau sowie Tourismusprojekte und Hotels weiter sehr positiv", berichtet Ernst Kopp, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Polen.

Die boomende Entwicklung der polnischen Baubranche nahm die Außenwirtschaft Österreich (AWO) gemeinsam mit dem österreichischen AußenwirtschaftsCenter Warschau zum Anlass und organisierte für österreichische Unternehmen der Branche einen Austria Showcase im Rahmen der heute, Freitag, zu Ende gehenden Baufachmesse BUDMA in Poznan. Mit 1.500 Ausstellern und 60.000 Besuchern gehört die BUDMA zu den größten Fachmessen dieser Art in Zentral- und Osteuropa.

Generell steht die polnische Wirtschaft gut da. Kopp: "Polen - der einzige EU-Staat mit einem positiven BIP-Wachstum 2009 - verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2010 ein BIP-Plus von 4%, das vor allem von der Erholung der Industrie, der robusten Bauwirtschaft und einem steigendenden Privatkonsum getragen wurde." Auch 2011 soll mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 bis 4% ein sehr gutes Jahr für Polen werden. Die österreichischen Exporte nach Polen legten in den ersten zehn Monaten 2010 um 8,6% auf 2,2 Mrd. Euro zu. Polen nimmt rund 2,5% des gesamten österreichischen Ausfuhrvolumens auf und ist die Nummer zehn unter den wichtigsten Exportzielmärkten Österreichs. Chancen für Exporteure und Investoren sieht Kopp "in nahezu allen Branchen, zumal Polen noch Einiges auf das Wirtschaftsniveau der EU-15 aufzuholen hat." Besonders wachstumsstark sind die Bereiche Energie, Umwelttechnologien, Infrastruktur und Bau, aber auch hochwertige Lebensmittel und Konsumartikel. "Schlüssel für eine erfolgreiche Marktbearbeitung ist die Präsenz vor Ort in Form eines eigenen Unternehmens oder effizienten Vertreters und die gezielte Bearbeitung der Regionen", so Kopp abschließend.

Neue Bezeichnung für die Stützpunkte der Außenwirtschaft Österreich

Ab 15.1.2011 firmieren die AWO-Stützpunkte in aller Welt als AußenwirtschaftsCenter (früher: Außenhandelsstelle) und die Leiter der AußenwirtschaftsCenter werden in . Österreichische Wirtschaftsdelegierte (früher: Handelsdelegierte) umbenannt. Für die Kunden und Partner der AWO ergeben sich keine Änderungen - sie profitieren weiter täglich vom Service der AußenwirtschaftsCenter und dem Know-how der Wirtschaftsdelegierten. (BS)

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AußenwirtschaftsCenter Warschau
Dr. Ernst Kopp
Tel.: +48 22 586 44 66
warschau@wko.at

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