Fall Cain - BZÖ-Hagen: Foto beweist Versagen der Jugendwohlfahrt - BZÖ bringt Anzeige bei Staatsanwaltschaft Feldkirch ein

Bregenz/Wien (OTS) - "Ein heute veröffentlichtes Foto beweist eindeutig das Versagen der Jugendwohlfahrt im Fall des von einem 25-Jährigen serbischen Frühpensionisten zu Tode geprügelten dreijährigen Buben. Laut diesem Beweisfoto und dem Bericht haben die Polizeibeamten den Serben bereits am 7. Juli 2010 einvernommen, nachdem der sechsjährige Bruder von Cain aus Angst vor Miloslav M. auf das Dach des Hauses geflüchtet war. Damit entwickelt sich der tragische Fall Cain immer mehr zu einem Behörden-Skandal. Das BZÖ wird bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch eine Anzeige gegen die Jugendwohlfahrt Vorarlberg einbringen", so der Vorarlberger BZÖ-Landesobmann NRAbg. Christoph Hagen.

"Das Ziel des BZÖ ist nicht, einzelne Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt anzuprangern, sondern zu verhindern, dass ein solcher Fall jemals wieder passiert. Ganz offensichtlich gibt es hier massive organisatorische Mängel und die eine Hand weiß nicht, was die andere tut. Gerade im Bereich der Jugendwohlfahrt kann ein solches Systemversagen - wie der aktuelle Fall Cain beweist - verheerende Folgen haben", betont Hagen weiter.

Christoph Hagen - auch Exekutivsprecher des BZÖ - sieht das Foto auch als Beweis dafür, dass die Polizei rechtzeitig und richtig reagiert hat. "Das laxe Handeln der Jugendwohlfahrt hat zum Tod eines Kindes geführt. Dafür muss auch die Verantwortung getragen werden", erklärt Hagen.

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