Berlakovich: Klimaschädliche Antriebe durch innovative Alternativen ersetzen

CO2-Monitoring 2010 von neu zugelassenen Pkw zeigt: Trend zu niedrigeren CO2-Emissionen neuer Pkw setzt sich fort

Wien (OTS) - Im Durchschnitt haben die CO2-Emissionen neu zugelassener Pkw im Jahr 2010 abgenommen und das trotz Rekordzulassungen. "Das ist ein erfreulicher Trend, denn der Verkehrssektor ist der Bereich, der seit 1990 die höchsten Zuwächse an klimaschädlichen Emissionen ausweist", unterstreicht Umweltminister Niki Berlakovich die Notwendigkeit, klimabewusster aufs Gas zu steigen.

"Der richtige Weg im Verkehrssektor heißt: weg von klimaschädlicher, fossiler Energie und hin zu alternativen und innovativen Antrieben. Daher forciere ich besonders die Elektromobilität mit Strom aus erneuerbarer Energie. Bis 2020 sollen 250.000 Elektroautos auf Österreichs Straßen fahren. Erst wenn diese Entwicklung greift, werde ich mit dem CO2-Monitoring zufrieden sein", betont Umweltminister Niki Berlakovich, der für Österreich das Ziel der Energieautarkie, der Selbstversorgung des Landes in allen Bereichen mit erneuerbarer Energie aus Sonnen-, Wasser-, Windkraft und Biomasse vertritt. "Es geht nicht darum, Mobilität zu verbieten, sondern Alternativen aufzuzeigen", stellt Berlakovich klar.

Die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller 2010 neu zugelassenen benzin- und dieselbetriebenen Pkw betrugen 150,3 Gramm CO2/Kilometer, das sind mehr als sieben Gramm CO2/Kilometer weniger als der Flottendurchschnitt des Vorjahres. Die CO2-Emissionen lagen für Benzin betriebene Pkw bei 148 Gramm/Kilometer und für Dieselfahrzeuge bei 153 Gramm/Kilometer. Damit sind die durchschnittlichen CO2-Emissionen sowohl für Dieselfahrzeuge als auch benzinbetriebene Fahrzeuge die niedrigsten seit Beginn des vom Umweltbundesamt durchgeführten CO2-Monitoring vor zehn Jahren. Der Bericht muss jährlich an die Europäische Kommission übermittelt werden.

Wesentliche Faktoren für die Abnahme des Flottendurchschnitts der CO2-Emissionen von neuen Pkw sind die Ökologisierung der NoVA seit 1. Juli 2008 und die EU-Vorgabe für den CO2-Zielwert 130 Gramm/Kilometer ab 2012 bis 2015. Darüber hinaus haben die Aktivitäten des Lebensministeriums wie etwa die klima:aktiv mobil-Förderungen von Fuhrparkumstellungen auf Fahrzeuge mit Alternativantrieben sowie die Initiativen zum Spritsparen deutlich zur Abnahme der Emissionen beigetragen.

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